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	<title>Innovative Kartografie</title>
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	<description>Im Hafen fahre ich zur See – Sebastian Münster und die Welt</description>
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		<title>Münster als Pionier der Kartografie</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Jun 2013 09:13:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Daniela.Ke]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Innovative Kartografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Münster hatte sich bereits seit den 1520er Jahren mit Kartografie beschäftigt. So druckte er 1525 die Germania-Karte für das ‚Sonneninstrument‘, veröffentlichte 1536 die Mappa Europae, 1538 den Polyhistor des spätantiken Kompilators Solinus, das einflussreiche Werk De Chorographia des antiken Geographen Pomponius Mela, eine grossformatige Schweizkarte nach einer Handzeichnung von Aegidius Tschudi und den ersten Stadtplan von Basel. Bei der Druckerei Petri in Basel standen ihm für die Herstellung der Zeichnungen und Holzschnitte die bedeutenden Zeichner Urs Graf der Ältere, Hans Holbein der Jüngere und Conrad Schnitt (bis zu seinem Tod 1541) zur Verfügung. Neben einem eingehenden Studium der antiken Autoritäten, allen voran Ptolemäus, diente Münster für seine kartografische Pionierarbeit in der näher gelegenen Umgebung (Rheingebiet von Basel bis Hessen) der eigene Augenschein und eigene Vermessungen, unterstützt durch Beatus Rhenanus und Johann Pfalzgraf bei Rhein. Als Quellen für neuere geographische Erkenntnisse nennt er aus seinem ausgedehnten humanistischen Netzwerk prominent Oronce Finé für Frankreich, Jacob Ziegler für Skandinavien und das Heilige Land sowie Aegidius Tschudi für Helvetien und Rätien.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Münster hatte sich bereits seit den 1520er Jahren mit Kartografie beschäftigt. So druckte er 1525 die Germania-Karte für das ‚Sonneninstrument‘, veröffentlichte 1536 die <em>Mappa Europae</em>, 1538 den <em>Polyhistor</em> des spätantiken Kompilators Solinus, das einflussreiche Werk <em>De Chorographia</em> des antiken Geographen Pomponius Mela, eine grossformatige Schweizkarte nach einer Handzeichnung von Aegidius Tschudi und den ersten Stadtplan von Basel. Bei der Druckerei Petri in Basel standen ihm für die Herstellung der Zeichnungen und Holzschnitte die bedeutenden Zeichner Urs Graf der Ältere, Hans Holbein der Jüngere<br />
und Conrad Schnitt (bis zu seinem Tod 1541) zur Verfügung.</p>
<p>Neben einem eingehenden Studium der antiken Autoritäten, allen voran Ptolemäus, diente Münster für seine kartografische Pionierarbeit in der näher gelegenen Umgebung (Rheingebiet von Basel bis Hessen) der eigene Augenschein und eigene Vermessungen, unterstützt durch Beatus Rhenanus und Johann Pfalzgraf bei Rhein. Als Quellen für neuere geographische Erkenntnisse nennt er aus seinem ausgedehnten humanistischen Netzwerk prominent Oronce Finé für Frankreich, Jacob Ziegler für Skandinavien und das Heilige Land sowie Aegidius Tschudi für Helvetien und Rätien.</p>
<p><a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Aufhang_IK_II_Web.png"><img class="alignnone size-full wp-image-1701" alt="Aufhang_IK_II_Web" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Aufhang_IK_II_Web.png" width="1120" height="299" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Aufhang_IK_II_Web.png 1120w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Aufhang_IK_II_Web-290x77.png 290w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Aufhang_IK_II_Web-300x80.png 300w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Aufhang_IK_II_Web-1024x273.png 1024w" sizes="(max-width: 1120px) 100vw, 1120px" /></a></p>
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		<title>Innovative Kartografie</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Jun 2013 09:10:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Daniela.Ke]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Innovative Kartografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die innovative Kartografie des Humanismus ist eng verbunden mit der Wiederentdeckung der Geographie des antiken Geographen und Mathematikers Klaudios Ptolemaios (2. Jh. n. Chr.). Die Schrift wurde um 1400 ins Lateinische übersetzt und in Italien gedruckt: 1475 in Vicenza ohne Karten, dann 1477 in Bologna mit auf spätantiken Zeichnungen beruhenden Karten. Mit dem ‚Ulmer Ptolemäus‘ von 1482 erschien das Werk erstmals ausserhalb Italiens. Völlig neue Karten enthielt dann die Strassburger Ausgabe von 1513 des berühmten Geographen Martin Waldseemüller. 1540 gesellte sich Münster mit seiner bei Petri gedruckten, philologischkritischen Ausgabe in die Reihe der Pioniere der Kartografie, indem er dem Text nach neuen Erkenntnissen hergestellte Karten beifügte. Von hervorragender Bedeutung sind zudem Drucke aus dem fränkischen Nürnberg – der 1492 hergestellte Globus von Martin Behaim und die 1493 gedruckte Schedelsche Weltchronik mit ihrem Vorbildcharakter in der Darstellung von Städten. Typisch für die Kartografie der frühen Neuzeit als Übergangszeit ist die Kombination einer mathematisch genauen, an Längen- und Breitengraden orientierten Darstellung mit ornamentalen Beigaben wie Windgesichtern, Schiffen, Meerestieren und Monstren. Es erscheint noch nicht möglich, bei der kartografischen Raumdarstellung gänzlich von der Belebtheit der Welt zu abstrahieren.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die innovative Kartografie des Humanismus ist eng verbunden mit der Wiederentdeckung der<em> Geographie</em> des antiken Geographen und Mathematikers <a title="Klaudios Ptolemaios" href="http://paperlandscapes.unibas.ch/?p=962">Klaudios Ptolemaios</a> (2. Jh. n. Chr.). Die Schrift wurde um 1400 ins Lateinische übersetzt und in Italien gedruckt: 1475 in Vicenza ohne Karten, dann 1477 in Bologna mit auf spätantiken Zeichnungen beruhenden Karten. Mit dem <a title="Afrika-Karte aus dem ‚Ulmer Ptolemäus‘" href="http://paperlandscapes.unibas.ch/?p=838">‚Ulmer Ptolemäus‘ </a>von 1482 erschien das Werk erstmals ausserhalb Italiens. Völlig neue Karten enthielt dann die Strassburger Ausgabe von 1513 des berühmten Geographen Martin Waldseemüller. 1540 gesellte sich Münster mit seiner bei Petri gedruckten, philologischkritischen Ausgabe in die Reihe der Pioniere der Kartografie, indem er dem Text nach neuen Erkenntnissen hergestellte Karten beifügte.</p>
<p>Von hervorragender Bedeutung sind zudem Drucke aus dem fränkischen Nürnberg – der 1492 hergestellte Globus von Martin Behaim und die 1493 gedruckte <em>Schedelsche Weltchronik</em> mit ihrem Vorbildcharakter in der Darstellung von Städten. Typisch für die Kartografie der frühen Neuzeit als Übergangszeit ist die Kombination einer mathematisch genauen, an Längen- und Breitengraden orientierten Darstellung mit ornamentalen Beigaben wie Windgesichtern, Schiffen, Meerestieren und Monstren. Es erscheint noch nicht möglich, bei der kartografischen Raumdarstellung gänzlich von der Belebtheit der Welt zu abstrahieren.</p>
<p><a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Aufhang_IK_I_Web.png"><img class="alignnone size-full wp-image-1702" alt="Aufhang_IK_I_Web" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Aufhang_IK_I_Web.png" width="1121" height="276" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Aufhang_IK_I_Web.png 1121w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Aufhang_IK_I_Web-290x71.png 290w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Aufhang_IK_I_Web-300x73.png 300w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Aufhang_IK_I_Web-1024x252.png 1024w" sizes="(max-width: 1121px) 100vw, 1121px" /></a></p>
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		<title>Frankreichkarte von Oronce Finé, Nova totius Galliae descriptio</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 13:29:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Diese Darstellung Frankreichs ist ein Unikat und ist in der Ausstellung zu sehen. Gedruckt 1538 in Paris von Heirosme de Gourmont nach einem Holzschnitt von 1525, im Massstab 1: 1 800 000 und genordet, diente sie Münster als Vorbild für die Frankreichkarte in seiner Ausgabe der Geographie des Ptolemäus von 1540 und war generell wegweisend für die kartografische Darstellung Frankreichs. Oronce Finé war ein Zeitgenosse Münsters, Mathematiker und Pionier der Kartografie, der mit seiner Weltkarte auch Gerhard Mercator beeinflusste. Universitätsbibliothek Basel, Kartensammlung AA 123]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Darstellung Frankreichs ist ein Unikat und ist in der Ausstellung zu sehen. Gedruckt 1538 in Paris von Heirosme de Gourmont nach einem Holzschnitt von 1525, im Massstab 1: 1 800 000 und genordet, diente sie Münster als Vorbild für die Frankreichkarte in seiner Ausgabe der Geographie des Ptolemäus von 1540 und war generell wegweisend für die kartografische Darstellung Frankreichs. Oronce Finé war ein Zeitgenosse Münsters, Mathematiker und Pionier der Kartografie, der mit seiner Weltkarte auch Gerhard Mercator beeinflusste.</p>
<p>Universitätsbibliothek Basel, Kartensammlung AA 123</p>
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		<title>Joachim Vadianus, Epitome trium terrae partium, Asiae, Africae et Europae compendiariam locorom descriptionum continens</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 08:25:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit diesem 1534 in Basel bei Froben gedruckten Werk veröffentlichte Vadian eine eigene Geographie, die 1548 mit vielen Karten wieder aufgelegt wurde, in denen dann auch der Zusatz ‚america‘ erscheint. Auf der linken Seite zu sehen ein Kolophon mit dem Druckerzeichen Frobens. Universitätsbibliothek Basel, DB IV 14:2 (Das Werk ist in der Ausstellung zu sehen)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit diesem 1534 in Basel bei Froben gedruckten Werk veröffentlichte <a title="Joachim Vadian – Partner in Münsters humanistischem Netzwerk" href="http://paperlandscapes.unibas.ch/?p=890">Vadian</a> eine eigene Geographie, die 1548 mit vielen Karten wieder aufgelegt wurde, in denen dann auch der Zusatz ‚america‘ erscheint. Auf der linken Seite zu sehen ein Kolophon mit dem Druckerzeichen Frobens.</p>
<p>Universitätsbibliothek Basel, DB IV 14:2</p>
<p>(Das Werk ist in der Ausstellung zu sehen)</p>
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		<title>Manuskriptkarte des Allgäus</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 08:24:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Karte wurde von dem Ravensburger Arzt und Humanisten Achilles Gasser angefertigt und Münster auf sein Bitten im März 1534 zugesendet, doch letztlich nicht verwendet, weshalb sie noch erhalten ist. Meist wurden die Vorlagen nach Herstellung des Holzschnitts weggeworfen. Die Karte trägt auf der Rückseite Münsters Adresse. Universitätsbibliothek Basel, Kartensammlung AA 128 (Die Karte ist in der Ausstellung zu sehen)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Karte wurde von dem Ravensburger Arzt und Humanisten Achilles Gasser angefertigt und Münster auf sein Bitten im März 1534 zugesendet, doch letztlich nicht verwendet, weshalb sie noch erhalten ist. Meist wurden die Vorlagen nach Herstellung des Holzschnitts weggeworfen. Die Karte trägt auf der Rückseite Münsters Adresse.</p>
<p>Universitätsbibliothek Basel, Kartensammlung AA 128</p>
<p>(Die Karte ist in der Ausstellung zu sehen)</p>
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		<title>Wie volckrich Walliser landt ist…</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 08:24:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Diese, in der Ausstellung zu besichtigende Karte, ist die älteste Karte des Wallis, nach einem Holzschnitt 1545 gedruckt bei Petri, im Massstab 1:200 000 und gesüdet. Die Karte erschien in Münsters Ausgabe von Ptolemäus’ Geographie von 1545, in der zweiten Auflage der Cosmographia sowie auch als selbständiger Druck mit werbendem Verweis auf die Cosmographia. Soweit bekannt, handelt es sich hier um die einzige erhaltene Ausgabe des selbständigen Drucks. Universitätsbibliothek Basel, Kartenslg Schw Cu6 &#160;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Diese, in der Ausstellung zu besichtigende Karte, ist die älteste Karte des Wallis, nach einem Holzschnitt 1545 gedruckt bei Petri, im Massstab 1:200 000 und gesüdet. Die Karte erschien in Münsters Ausgabe von Ptolemäus’ <em>Geographie</em> von 1545, in der zweiten Auflage der <em>Cosmographia</em> sowie auch als selbständiger Druck mit werbendem Verweis auf die <em>Cosmographia</em>. Soweit bekannt, handelt es sich hier um die einzige erhaltene Ausgabe des selbständigen Drucks.</p>
<p>Universitätsbibliothek Basel, Kartenslg Schw Cu6</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Helvetiae nova tabula</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 08:23:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Karte der Schweiz, gedruckt bei Petri nach einem Holzschnitt, im Massstab 1:900 000, die für Münsters Ptolemäus- und Cosmographia&#8211; Ausgaben von 1552 verwendet wurde. Wie auf der Schweizkarte von Aegidius Tschudi sind die Städte durch Bauten hervorgehoben. Variationen in der Ausrichtung sind für Münsters neue Karten typisch; bemerkenswert ist hier, dass die Karte gewestet ist und damit symmetrisch ausbalanciert neben der Urschweiz auch die Oberrheinregion mit Elsass, Breisgau, Schwarzwald, dem Bodensee, dem Hegau und dem Allgäu zeigt. Universitätsbibliothek Basel, Kartenslg. Schw A 62 (Die Karte ist in der Ausstellung zu sehen.)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Karte der Schweiz, gedruckt bei Petri nach einem Holzschnitt, im Massstab 1:900 000, die für Münsters Ptolemäus- und <em>Cosmographia</em>&#8211; Ausgaben von 1552 verwendet wurde. Wie auf der Schweizkarte von Aegidius Tschudi sind die Städte durch Bauten hervorgehoben. Variationen in der Ausrichtung sind für Münsters neue Karten typisch; bemerkenswert ist hier, dass die Karte gewestet ist und damit symmetrisch ausbalanciert neben der Urschweiz auch die Oberrheinregion mit Elsass, Breisgau, Schwarzwald, dem Bodensee, dem Hegau und dem Allgäu zeigt.</p>
<p>Universitätsbibliothek Basel, Kartenslg. Schw A 62</p>
<p>(Die Karte ist in der Ausstellung zu sehen.)</p>
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		<title>Joachim Vadian – Partner in Münsters humanistischem Netzwerk</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 08:22:43 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Innovative Kartografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der St. Galler Humanist und spätere Reformator Joachim Vadian (dt. von Watt, 1484-1551) beschäftigte sich in seiner Studien- und Dozentenzeit an der Universität Wien intensiv mit Geographie, was in den Gelehrtenkreisen des deutschsprachigen Humanismus weit verbreitet war. Wissen aus antiken Weltbeschreibungen, aber auch die Schriften des Kolumbus und Vespucci, wurde gesammelt und diskutiert. Dabei bemühten sich die Humanisten nördlich der Alpen oft darum, die antiken Schilderungen Germaniens zu ergänzen und – gerade im Falle der zahlreichen Berichte über grausame Sitten ihrer barbarischen Vorfahren – zu berichtigen oder zumindest zu entkräften. In seinem Kommentar von 1522 zur Chorographia des Pomponius Mela, der ältesten auf uns gekommenen lateinischen Weltbeschreibung (43 / 44 v. Chr.), begleitet Vadian den antiken Text eng mit seinen Anmerkungen. Immer wieder unterbricht er ihn; häufig nicht nur für sprachliche Hinweise oder passende Zitate, sondern auch für seine persönlichen Beobachtungen und Überlegungen, sowie für aktuelle Beschreibungen von Orten, Flüssen und Landstrichen. (Katharina Suter-Meyer; hierzu ein Themenabend am 19. September 2013)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der St. Galler Humanist und spätere Reformator Joachim Vadian (dt. von Watt, 1484-1551) beschäftigte sich in seiner Studien- und Dozentenzeit an der Universität Wien intensiv mit Geographie, was in den Gelehrtenkreisen des deutschsprachigen Humanismus weit verbreitet war. Wissen aus antiken Weltbeschreibungen, aber auch die Schriften des Kolumbus und Vespucci, wurde gesammelt und diskutiert. Dabei bemühten sich die Humanisten nördlich der Alpen oft darum, die antiken Schilderungen Germaniens zu ergänzen und – gerade im Falle der zahlreichen Berichte über grausame Sitten ihrer barbarischen Vorfahren – zu berichtigen oder zumindest zu entkräften. In seinem Kommentar von 1522 zur Chorographia des Pomponius Mela, der ältesten auf uns gekommenen lateinischen Weltbeschreibung (43 / 44 v. Chr.), begleitet Vadian den antiken Text eng mit seinen Anmerkungen. Immer wieder unterbricht er ihn; häufig nicht nur für sprachliche Hinweise oder passende Zitate, sondern auch für seine persönlichen Beobachtungen und Überlegungen, sowie für aktuelle Beschreibungen von Orten, Flüssen und Landstrichen. (Katharina Suter-Meyer; hierzu ein Themenabend am 19. September 2013)</p>
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		<title>Münsters ‚Sonneninstrument‘</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 08:22:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Innovative Kartografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses einzigartige Instrument, Eyn New lüstig und kurzweilig Instrument der Sonnen mit yngesetzter Landtafel Teütscher nation gemacht un gericht uff viel iare, Einblattdruck, Oppenheim 1525, koloriert, mit gesüdeter Germania-Karte, ist zusammen mit einem erläuternden Buch, der Erklerung des newen Instruments der Sonnen, nach allen seinen Scheyben und Circkeln: Item eyn vermainung Sebastiani Münnster an alle liebhaber der Künstenn, im hilff zum thu zu warer und rechter Beschreybung Teutscher Nation (Oppenheim 1528) zu benutzen. Münster entwickelte es aufgrund seiner Studien bei Johannes Stöffller in Tübingen, einem bekannten Mathematiker, Astronom und Hersteller astronomischer Instrumente. Auch hier, wie beim Druck von Kalendern und später in seiner Cosmographia, zeigt sich Münster als Popularisierer des Wissens, indem er dem interessierten Laien ein Werkzeug an die Hand geben will, mit dem sich Daten wie die Tag- und Nachtlänge, die Zeit und der Ort des Auf- und Unterganges der Sonne, die gerade ablaufende Stunde oder das Osterdatum jedes Jahres, die Polhöhe des Beobachtungsortes und die Himmelsrichtung und Entfernung anderer Orte Deutschlands ablesen lassen. Universitätsbibliothek Basel, Unikat, KM IX 13:3 (Das Sonneninstrument ist in der Ausstellung zu sehen.)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses einzigartige Instrument, <em>Eyn New lüstig und kurzweilig Instrument der Sonnen mit yngesetzter Landtafel Teütscher nation gemacht un gericht uff viel iare</em>, Einblattdruck, Oppenheim 1525, koloriert, mit gesüdeter Germania-Karte, ist zusammen mit einem erläuternden Buch, der <em>Erklerung des newen Instruments der Sonnen, nach allen seinen Scheyben und Circkeln: Item eyn vermainung Sebastiani Münnster an alle liebhaber der Künstenn, im hilff zum thu zu warer und rechter Beschreybung Teutscher Nation</em> (Oppenheim 1528) zu benutzen. Münster entwickelte es aufgrund seiner Studien bei Johannes Stöffller in Tübingen, einem bekannten Mathematiker, Astronom und Hersteller astronomischer Instrumente. Auch hier, wie beim Druck von Kalendern und später in seiner <em>Cosmographia</em>, zeigt sich Münster als Popularisierer des Wissens, indem er dem interessierten Laien ein Werkzeug an die Hand geben will, mit dem sich Daten wie die Tag- und Nachtlänge, die Zeit und der Ort des Auf- und Unterganges der Sonne, die gerade ablaufende Stunde oder das Osterdatum jedes Jahres, die Polhöhe des Beobachtungsortes und die Himmelsrichtung und Entfernung anderer Orte Deutschlands ablesen lassen.</p>
<p>Universitätsbibliothek Basel, Unikat, KM IX 13:3</p>
<p>(Das Sonneninstrument ist in der Ausstellung zu sehen.)</p>
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		<title>Kürzlich erschienen, November 2012: On the Map &#8211; Why the world looks the way it does, von Simon Garfield</title>
		<link>https://paperlandscapes.unibas.ch/?p=435</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Jan 2013 10:57:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Innovative Kartografie]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Von der Buchrückseite: &#8220;Maps fascinate us. They chart our understanding of the world and they log our progress, but above all they tell our stories.  From the early sketches of philosophers and explorers through to Google Maps and beyond, Simon Garfield examines how maps both relate and realign our history. His compelling narratives range from the quest to create the perfect globe to the challenges of mapping Africa and Antarctica, from spellbinding treasure maps to the naming of America, from Ordnance Survey to Monopoly and Skyrim, and from rare map dealers to cartographic frauds. En route, there are &#8216;pocket map&#8217; tales of dragons and undergrounds, a nineteenth century murder map, research on the different ways that men and women approach a map, and an explanation of the curious long-term cartographic role played by animals. On the Map is a witty and irrepressible exploration of where we&#8217;ve been, how we got there and where we&#8217;re going.&#8221; &#160; Für unser Projekt könnten darin einige interessante Hintergrundinformationen zur Kartographiegeschichte enthalten sein. Hier einige der 22 Kapitel des Buches von Simon Garfield: &#8211; Kapitel 3: The World Takes Shape, 63-74. The world centres on Jerusalem &#8211; and the Poles appear. &#8211; Kapitel 4: Venice, China [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von der Buchrückseite: </strong></p>
<p>&#8220;<em>Maps fascinate us. They chart our understanding of the world and they log our progress, but above all they tell our stories. </em></p>
<p>From the early sketches of philosophers and explorers through to Google Maps and beyond, Simon Garfield examines how maps both relate and realign our history. His compelling narratives range from the quest to create the perfect globe to the challenges of mapping Africa and Antarctica, from spellbinding treasure maps to the naming of America, from Ordnance Survey to Monopoly and Skyrim, and from rare map dealers to cartographic frauds.</p>
<p>En route, there are &#8216;pocket map&#8217; tales of dragons and undergrounds, a nineteenth century murder map, research on the different ways that men and women approach a map, and an explanation of the curious long-term cartographic role played by animals.</p>
<p><em>On the Map</em> is a witty and irrepressible exploration of where we&#8217;ve been, how we got there and where we&#8217;re going.&#8221;</p>
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<p><strong>Für unser Projekt könnten darin einige interessante Hintergrundinformationen zur Kartographiegeschichte enthalten sein. Hier einige der 22 Kapitel des Buches von Simon Garfield:</strong></p>
<p><strong>&#8211; Kapitel 3: The World Takes Shape, 63-74. </strong>The world centres on Jerusalem &#8211; and the Poles appear.</p>
<p><strong>&#8211;<em> Kapitel 4: Venice, China and a Trip to the Moon, 75-86</em>.</strong> How the Italians became the world&#8217;s greatest map makers, and then the Germans, and then the Dutch. And how a Venetian friar discovered the secrets of the East and ended up on the Moon.</p>
<p><strong>&#8211; Kapitel 6: Welcome to Amerigo, 103-124.</strong> In which Ptolemy reappears in Europe and America gets named after the wrong man.</p>
<p><strong>&#8211; Kapitel 7: What&#8217;s the Good of Mercator, 125-139</strong>. How the wolrd looked in 1569 &#8211; and today, even if the UN still favours the Postel Azimuthal Equidistant.</p>
<p><strong>&#8211; Kapitel 8: The World in a  Book, 140-166.</strong> In which the Atlas becomes a craze in seventeenth-century Holland, is adopted by <em>The Times</em>, and then turns to agit-prop.</p>
<p><strong>&#8211; Kapitel 9: Mapping a Cittee (without forder troble), 167-180.</strong> London gets the map bug, too, pioneers street mapping, and John Ogilby charts the course of every major road in <em>Britannia.</em></p>
<p><strong>&#8211; Kapitel 16: Maps in All Our Hands: A Brief History of the Guidebook, 297-312.</strong> The majestic fold-out  engravings of Murray and Baedeker give way to another cartographic dark age.</p>
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