<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Monster</title>
	<atom:link href="https://paperlandscapes.unibas.ch/?feed=rss2&#038;cat=47" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://paperlandscapes.unibas.ch</link>
	<description>Im Hafen fahre ich zur See – Sebastian Münster und die Welt</description>
	<lastBuildDate>Wed, 05 Oct 2016 14:22:54 +0000</lastBuildDate>
	<language>en-US</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=4.5.32</generator>
	<item>
		<title>Drachen in der Schweiz</title>
		<link>https://paperlandscapes.unibas.ch/?p=1581</link>
		<comments>https://paperlandscapes.unibas.ch/?p=1581#respond</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Jun 2013 13:31:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Daniela.Ke]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Monster]]></category>
		<category><![CDATA[Mythen und Legenden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://paperlandscapes.unibas.ch/?p=1581</guid>
		<description><![CDATA[Obwohl die Schweiz nicht an der unbekannten Peripherie zu Europa lag, gab es auch hier ein mythisches Wesen, an dessen Existenz man erst Ende des 17. Jahrhunderts zu zweifeln begann. Es handelt sich um den Drachen, der erstaunlicherweise im Kontext dieser Zeichnung nicht erwähnt wird, sondern nur abgebildet ist (am rechten oberen Bildrand). In der Cosmographia von 1544 ergänzt diese Abbildung die Geschichte der Schweiz um 100 vor Christus. In der Cosmographia von 1545 erscheint sie jedoch im Zusammenhang mit der Schlacht am Morgarten und dem ‚erst Schweytzer bundt‘, ‚dreyenlend oder dreyer wald stetten bundt‘ (1545, S. 297) zwischen Uri, Schwyz und Unterwalden um 1316. Somit tritt der Drache in der Cosmographia von 1545 als Teil der Kulisse eines wichtigen historischen Ereignisses auf und scheint keine grosse Beachtung zu erhalten. Interessant ist, dass der Drache auch im Kapitel ‚Von wilden und seltzamen thieren und allerley wild prät / so man in Wallis und gar nah in dem gantzen Schweytzer gebirg / und hohen Alpen biss in Etschland findt‘ (1545, S. 270) unerwähnt bleibt. In diesem Kapitel muss man sich mit Steinböcken und Murmeltieren zufrieden geben, wobei Münster über das Murmeltier schreibt: ‚Ich möcht wol vil von disem their schreiben / [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V16_drache_Web.jpg"><img class="size-full wp-image-1602 alignleft" alt="V16_drache_Web" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V16_drache_Web.jpg" width="413" height="482" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V16_drache_Web.jpg 413w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V16_drache_Web-248x290.jpg 248w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V16_drache_Web-257x300.jpg 257w" sizes="(max-width: 413px) 100vw, 413px" /></a>Obwohl die Schweiz nicht an der unbekannten Peripherie zu Europa lag, gab es auch hier ein mythisches Wesen, an dessen Existenz man erst Ende des 17. Jahrhunderts zu zweifeln begann. Es handelt sich um den Drachen, der erstaunlicherweise im Kontext dieser Zeichnung nicht erwähnt wird, sondern nur abgebildet ist (am rechten oberen Bildrand). In der Cosmographia von 1544 ergänzt diese Abbildung die Geschichte der Schweiz um 100 vor Christus. In der Cosmographia von 1545 erscheint sie jedoch im Zusammenhang mit der Schlacht am Morgarten und dem ‚erst Schweytzer bundt‘, ‚dreyenlend oder dreyer wald stetten bundt‘ (1545, S. 297) zwischen Uri, Schwyz und Unterwalden um 1316. Somit tritt der Drache in der Cosmographia von 1545 als Teil der Kulisse eines wichtigen historischen Ereignisses auf und scheint keine grosse Beachtung zu erhalten. Interessant ist, dass der Drache auch im Kapitel ‚Von wilden und seltzamen thieren und allerley wild prät / so man in Wallis und gar nah in dem gantzen Schweytzer gebirg / und hohen Alpen biss in Etschland findt‘ (1545, S. 270) unerwähnt bleibt. In diesem Kapitel muss man sich mit Steinböcken und Murmeltieren zufrieden geben, wobei Münster über das Murmeltier schreibt: ‚Ich möcht wol vil von disem their schreiben / wann ich nitt eylen müst in andere lender die zubesichtigen und zubeschreiben.‘ (1545, S. 272)<br />
Bild: Cosmographia, 1544, S. 212,<br />
Universitätsbibliothek Basel, EU I 55</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://paperlandscapes.unibas.ch/?feed=rss2&#038;p=1581</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Wundermonster von Krakau</title>
		<link>https://paperlandscapes.unibas.ch/?p=918</link>
		<comments>https://paperlandscapes.unibas.ch/?p=918#respond</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 08:32:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Monster]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://paperlandscapes.unibas.ch/?p=918</guid>
		<description><![CDATA[Dieses menschenähnliche Monster soll 1543 in Krakau geboren worden sein. Es besass grosse, feurige Augen, eine Nase wie ein Ochsenhorn, zwei Tiergesichter auf der Brust sowie zwei Katzenaugen neben dem Nabel, Hundeköpfe an den Ellbogen und Knien, … einen langen Schwanz und einen rauen, haarigen Rücken. Es lebte nach der Geburt nur drei Stunden. Bild: Cosmographia, lateinische Ausgabe 1550, S. 905 / UB Basel, Falk 7 Text: basierend auf Cosmographia 1553, S. 1025, UB Düsseldorf, online]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15aBild_Wundermonster_Krakau_Web.jpg"><img class="size-full wp-image-1535 alignright" alt="V15aBild_Wundermonster_Krakau_Web" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15aBild_Wundermonster_Krakau_Web.jpg" width="295" height="543" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15aBild_Wundermonster_Krakau_Web.jpg 295w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15aBild_Wundermonster_Krakau_Web-157x290.jpg 157w" sizes="(max-width: 295px) 100vw, 295px" /></a>Dieses menschenähnliche Monster soll 1543 in Krakau geboren worden sein. Es besass grosse, feurige Augen, eine Nase wie ein Ochsenhorn, zwei Tiergesichter auf der Brust sowie zwei Katzenaugen neben dem Nabel, Hundeköpfe an den Ellbogen und Knien, … einen langen Schwanz und einen rauen, haarigen Rücken. Es lebte nach der Geburt nur drei Stunden.</p>
<p style="text-align: left;">Bild: <em>Cosmographia</em>, lateinische Ausgabe 1550, S. 905 / UB Basel, Falk 7</p>
<p style="text-align: left;">Text: basierend auf <em>Cosmographia</em> 1553, S. 1025, UB Düsseldorf, online</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://paperlandscapes.unibas.ch/?feed=rss2&#038;p=918</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Drache von Krakau</title>
		<link>https://paperlandscapes.unibas.ch/?p=916</link>
		<comments>https://paperlandscapes.unibas.ch/?p=916#respond</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 08:31:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Monster]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://paperlandscapes.unibas.ch/?p=916</guid>
		<description><![CDATA[In der Nähe von Krakau lebte einst ein Drache, der die Bevölkerung von Stadt und Land in Angst versetzte. Durch Tribute in Form von Schafen konnte er vorübergehend besänftigt werden, aber schnell war er wieder hungrig. Erst mit einer List konnte man ihn töten: Man setzte dem Drachen mit Pech und Schwefel gefüllte Schafspelze vor, die er gierig frass und an denen er schliesslich zugrunde ging. Bild: Cosmographia, lat. Ausgabe 1550, S. 889,UB Basel, Falk 7 Text: basierend auf Cosmographia 1553, S. 1008, UB Düsseldorf, online]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In der Nähe von Krakau lebte einst ein Drache, der die Bevölkerung von Stadt und Land in Angst versetzte. Durch Tribute in Form von Schafen konnte er vorübergehend besänftigt werden, aber schnell war er wieder hungrig. Erst mit einer List konnte man ihn töten: Man setzte dem Drachen mit Pech und Schwefel gefüllte Schafspelze vor, die er gierig frass und an denen er schliesslich zugrunde ging.</p>
<p><a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15aBild_A5quer_Drache_Krakau_S889_Web.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1531" alt="V15aBild_A5quer_Drache_Krakau_S889_Web" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15aBild_A5quer_Drache_Krakau_S889_Web.jpg" width="591" height="422" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15aBild_A5quer_Drache_Krakau_S889_Web.jpg 591w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15aBild_A5quer_Drache_Krakau_S889_Web-300x214.jpg 300w" sizes="(max-width: 591px) 100vw, 591px" /></a></p>
<p>Bild: <em>Cosmographia</em>, lat. Ausgabe 1550, S. 889,UB Basel, Falk 7</p>
<p>Text: basierend auf <em>Cosmographia</em> 1553, S. 1008, UB Düsseldorf, online</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://paperlandscapes.unibas.ch/?feed=rss2&#038;p=916</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Böser Geist</title>
		<link>https://paperlandscapes.unibas.ch/?p=914</link>
		<comments>https://paperlandscapes.unibas.ch/?p=914#respond</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 08:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Monster]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://paperlandscapes.unibas.ch/?p=914</guid>
		<description><![CDATA[Kaufleute müssen in Tangut eine gefährliche Wüstengegend durchqueren. Die Wüste ist gebirgig, teilweise auch sandig, und da das Land unfruchtbar ist, finden weder Mensch noch Tier Nahrung. Bei Nacht erklingen Geräusche wie Trommelschlagen, und böse Geister locken Reisende, welche sich nicht nahe bei der Gruppe aufhalten, durch eine List in ihr Verderben. Cosmographia, 1545, S. 763 Universitätsbibliothek Basel, EU I 55a]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15aBild_BoeserGeist_Web.jpg"><img class="size-full wp-image-1533 alignleft" alt="V15aBild_BoeserGeist_Web" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15aBild_BoeserGeist_Web.jpg" width="354" height="527" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15aBild_BoeserGeist_Web.jpg 354w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15aBild_BoeserGeist_Web-201x300.jpg 201w" sizes="(max-width: 354px) 100vw, 354px" /></a>Kaufleute müssen in Tangut eine gefährliche Wüstengegend durchqueren. Die Wüste ist gebirgig, teilweise auch sandig, und da das Land unfruchtbar ist, finden weder Mensch noch Tier Nahrung. Bei Nacht erklingen Geräusche wie Trommelschlagen, und böse Geister locken Reisende, welche sich nicht nahe bei der Gruppe aufhalten, durch eine List in ihr Verderben.</p>
<p><em>Cosmographia</em>, 1545, S. 763</p>
<p>Universitätsbibliothek Basel, EU I 55a</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://paperlandscapes.unibas.ch/?feed=rss2&#038;p=914</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>‚Drachenschlange‘</title>
		<link>https://paperlandscapes.unibas.ch/?p=912</link>
		<comments>https://paperlandscapes.unibas.ch/?p=912#respond</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 08:30:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Monster]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://paperlandscapes.unibas.ch/?p=912</guid>
		<description><![CDATA[In Indien finden sich gefährliche Schlangen und drachenartige Wesen, welche 20 Ellen lang werden und sich zu Gruppen von bis zu 14 Drachen zusammenrotten, um in den Flüssen Fische zu jagen. Sie haben ein schwaches Gift, einen mächtigen Schwanz und sind Feinde der Elefanten. Aus dem Hinterhalt greifen sie die Elefanten an und versuchen sie zu erwürgen, was oft im Tod beider Tiere endet. Gelingt es ihnen, die Elefanten zu erlegen, dann warten sie, bis der Besitzer erscheint, um auch diesen zu erwürgen. Cosmographia, 1544, S. 626 Universitätsbibliothek Basel, EU I 55]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In Indien finden sich gefährliche Schlangen und drachenartige Wesen, welche 20 Ellen lang werden und sich zu Gruppen von bis zu 14 Drachen zusammenrotten, um in den Flüssen Fische zu jagen. Sie haben ein schwaches Gift, einen mächtigen Schwanz und sind Feinde der Elefanten. Aus dem Hinterhalt greifen sie die Elefanten an und versuchen sie zu erwürgen, was oft im Tod beider Tiere endet. Gelingt es ihnen, die Elefanten zu erlegen, dann warten sie, bis der Besitzer erscheint, um auch diesen zu erwürgen.</p>
<p><a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15aBild_A5quer_Drachenschlange_Web.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1532" alt="V15aBild_A5quer_Drachenschlange_Web" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15aBild_A5quer_Drachenschlange_Web.jpg" width="591" height="422" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15aBild_A5quer_Drachenschlange_Web.jpg 591w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15aBild_A5quer_Drachenschlange_Web-300x214.jpg 300w" sizes="(max-width: 591px) 100vw, 591px" /></a></p>
<p><em>Cosmographia</em>, 1544, S. 626</p>
<p>Universitätsbibliothek Basel, EU I 55</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://paperlandscapes.unibas.ch/?feed=rss2&#038;p=912</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Salamander</title>
		<link>https://paperlandscapes.unibas.ch/?p=910</link>
		<comments>https://paperlandscapes.unibas.ch/?p=910#respond</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 08:29:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Monster]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://paperlandscapes.unibas.ch/?p=910</guid>
		<description><![CDATA[‚Im land Chinchital ist ein berg darinn grebt man stahel / und do findt man auch die Schlang Salamandra genent / die im fewr on schadenn oder verletzung lebenn mag. Man braucht diese schlang zu ettlichen tüchern / und die werde so werhafft darvon das sie in keinem feüwr mögen verbrennen / sunder so sie onsauber werden wirfft man sie ein stund in das fewr / und nimpt sie sauber als weren sie gewaschen on verletzung wider darauss‘. Cosmographia, 1544, S. 636, Universitätsbibliothek Basel, EU I 55]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>‚Im land Chinchital ist ein berg darinn grebt man stahel / und do findt man auch die Schlang Salamandra genent / die im fewr on schadenn oder verletzung lebenn mag. Man braucht diese schlang zu ettlichen tüchern / und die werde so werhafft darvon das sie in keinem feüwr mögen verbrennen / sunder so sie onsauber werden wirfft man sie ein stund in das fewr / und nimpt sie sauber als weren sie gewaschen on verletzung wider darauss‘.</p>
<p><a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15bBild_Salamander_Web.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1548" alt="V15bBild_Salamander_Web" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15bBild_Salamander_Web.jpg" width="591" height="237" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15bBild_Salamander_Web.jpg 591w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15bBild_Salamander_Web-290x116.jpg 290w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15bBild_Salamander_Web-300x120.jpg 300w" sizes="(max-width: 591px) 100vw, 591px" /></a></p>
<p><em>Cosmographia</em>, 1544, S. 636, Universitätsbibliothek Basel, EU I 55</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://paperlandscapes.unibas.ch/?feed=rss2&#038;p=910</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Panther und Tiger</title>
		<link>https://paperlandscapes.unibas.ch/?p=908</link>
		<comments>https://paperlandscapes.unibas.ch/?p=908#respond</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 08:29:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Monster]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://paperlandscapes.unibas.ch/?p=908</guid>
		<description><![CDATA[Hyrcania – der heutige Iran / Südturkmenistan – wird als Heimat von Panthern und Tigern genannt. Diese werden von Münster wie folgt beschrieben: ‚Die Panther thier [&#8230;] haben wölffische art / seind gantz grimmig / besunder wan sie hungerig seind / [&#8230;]die Tigerthier [&#8230;] seind schnell in irem lauff / das inen nichts für laufft das sie nit ereylen‘. &#160; Cosmographia, 1544, S. 619 Universitätsbibliothek Basel, EU I 55]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15bBild_PantherTiger_Web.jpg"><img class="size-full wp-image-1547 alignleft" alt="V15bBild_PantherTiger_Web" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15bBild_PantherTiger_Web.jpg" width="413" height="558" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15bBild_PantherTiger_Web.jpg 413w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15bBild_PantherTiger_Web-222x300.jpg 222w" sizes="(max-width: 413px) 100vw, 413px" /></a>Hyrcania – der heutige Iran / Südturkmenistan – wird als Heimat von Panthern und Tigern genannt. Diese werden von Münster wie folgt beschrieben:</p>
<p>‚Die Panther thier [&#8230;] haben wölffische art / seind gantz grimmig / besunder wan sie hungerig seind / [&#8230;]die Tigerthier [&#8230;] seind schnell in irem lauff / das inen nichts für laufft das sie nit ereylen‘.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Cosmographia</em>, 1544, S. 619</p>
<p>Universitätsbibliothek Basel, EU I 55</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://paperlandscapes.unibas.ch/?feed=rss2&#038;p=908</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Moschushirsch</title>
		<link>https://paperlandscapes.unibas.ch/?p=906</link>
		<comments>https://paperlandscapes.unibas.ch/?p=906#respond</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 08:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Monster]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://paperlandscapes.unibas.ch/?p=906</guid>
		<description><![CDATA[Wir befinden uns in Nordchina, welches zu Münsters Zeit Cathay genannt wurde. Münster beschreibt den Moschushirschen wie folgt: ‚Es ist ein hübsch klein thier so gross als ein mittelmässige katz / hat aber grob har gleich wie ein hirsch / un stumpff klauwe an den huffen / zwen langer zen oben und zwen unden / und bey dem nabelzwische haut und fleisch hat es ein blater voll bluts / und das blut ist bissem / drauo so ein edler geschmack ghat‘. Cosmographia, 1544, S. 635 Universitätsbibliothek Basel, EU I 55]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir befinden uns in Nordchina, welches zu Münsters Zeit Cathay genannt wurde. Münster beschreibt den Moschushirschen wie folgt: ‚Es ist ein hübsch klein thier so gross als ein mittelmässige katz / hat aber grob har gleich wie ein hirsch / un stumpff klauwe an den huffen / zwen langer zen oben und zwen unden / und bey dem nabelzwische haut und fleisch hat es ein blater voll bluts / und das blut ist bissem / drauo so ein edler geschmack ghat‘.</p>
<p><a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15bBild_Moschushirsch_Web.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1546" alt="V15bBild_Moschushirsch_Web" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15bBild_Moschushirsch_Web.jpg" width="591" height="324" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15bBild_Moschushirsch_Web.jpg 591w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15bBild_Moschushirsch_Web-300x164.jpg 300w" sizes="(max-width: 591px) 100vw, 591px" /></a></p>
<p><em>Cosmographia</em>, 1544, S. 635</p>
<p>Universitätsbibliothek Basel, EU I 55</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://paperlandscapes.unibas.ch/?feed=rss2&#038;p=906</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von dem thier Rhinoceros genant</title>
		<link>https://paperlandscapes.unibas.ch/?p=904</link>
		<comments>https://paperlandscapes.unibas.ch/?p=904#respond</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 08:27:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Monster]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://paperlandscapes.unibas.ch/?p=904</guid>
		<description><![CDATA[Der berühmte Holzschnitt von David Kandel (1520-1592) nach Albrecht Dürer zeigt das Bild eines Rhinozeros. Die Wehrhaftigkeit dieses Tiers, welches schon die Römer dazu veranlasste, die Tiere in ihren Arenen kämpfen zu lassen, beeindruckte auch Münster. ‚Es hat zwei hörner / einss ghat im zu der nasen herauss / und das ist fast gros. Aber das ander so im zwischen dem rucken und dem hals herfür ghat / ist nit fast gros / aber treflich starck. Wan diss thier den helffanten will angreiffen / wetzt es vorhin an einem stein sein horn und rüst sich zum streyt. Es luegt vor allen dingen, das es dem helffanten unter den Bauch kom / do rysst es im ein grosse schrammen in leyb / darvon der helffant muess sterben. Felet er aber des bauchs / so felet der helffant sein nit mit seinen zenen / onangesehen das des Rhinocerots haut also hert und starck ist / das man auch nit leichtlich mit einem pfeyl dardurch schiessen mag. Diss thier ist in der lenge und dicke nit kleiner dan ein helffant / aber vil niderer ist es / dan es hat kurtze schenckel. [&#8230;] Es hat ein farb wie ein gespreckelt schiltkrot / und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der berühmte Holzschnitt von David Kandel (1520-1592) nach Albrecht Dürer zeigt das Bild eines Rhinozeros. Die Wehrhaftigkeit dieses Tiers, welches schon die Römer dazu veranlasste, die Tiere in ihren Arenen kämpfen zu lassen, beeindruckte auch Münster.</p>
<p>‚Es hat zwei hörner / einss ghat im zu der nasen herauss / und das ist fast gros. Aber das ander so im zwischen dem rucken und dem hals herfür ghat / ist nit fast gros / aber treflich starck. Wan diss thier den helffanten will angreiffen / wetzt es vorhin an einem stein sein horn und rüst sich zum streyt. Es luegt vor allen dingen, das es dem helffanten unter den Bauch kom / do rysst es im ein grosse schrammen in leyb / darvon der helffant muess sterben. Felet er aber des bauchs / so felet der helffant sein nit mit seinen zenen / onangesehen das des Rhinocerots haut also hert und starck ist / das man auch nit leichtlich mit einem pfeyl dardurch schiessen mag. Diss thier ist in der lenge und dicke nit kleiner dan ein helffant / aber vil niderer ist es / dan es hat kurtze schenckel. [&#8230;] Es hat ein farb wie ein gespreckelt schiltkrot / und ist von dicken schalen fast starck überlegt’.</p>
<p>Text: <em>Cosmographia</em>, 1544, S. 631 / UB Basel, EU I 55</p>
<p><a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Nashorn_EU_I_55a_Web.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1555" alt="Nashorn_EU_I_55a_Web" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Nashorn_EU_I_55a_Web.jpg" width="709" height="377" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Nashorn_EU_I_55a_Web.jpg 709w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Nashorn_EU_I_55a_Web-290x154.jpg 290w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Nashorn_EU_I_55a_Web-300x159.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a></p>
<p><em>Cosmographia</em>, 1545 / UB Basel, EU I 55a</p>
<p>(Ein Original aus der <em>Cosmographia</em> von 1546 ist in der Ausstellung zu sehen.)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://paperlandscapes.unibas.ch/?feed=rss2&#038;p=904</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Basilicus ein gifftig thier</title>
		<link>https://paperlandscapes.unibas.ch/?p=902</link>
		<comments>https://paperlandscapes.unibas.ch/?p=902#respond</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 08:26:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Monster]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://paperlandscapes.unibas.ch/?p=902</guid>
		<description><![CDATA[Münster erwähnt vielerorts die giftigen Tiere Afrikas. Das giftigste Tier von allen ist der Basilisk, Basilicus genannt, der gekrönte Schlangenkönig. Abgedruckt nach einem Holzschnitt von Conrad Schnitt. ‚Basiliscos / die sollich streng gifft haben / wie Plinius schreibt / dz si nit allein menschen und andere thier / sunder auch die schlangen vergifften. Sie verderben den grund auff dem sie wonen / es erdoeren und ersterben von seiner gegenwertigketi die kreüter und die baeum / es wird der lufft von inen vergifft / das der vogel on schaden nitt dar durch fliegen mag / unnd im summa kein schedlicher thier wird auff erden weder diss gefunden [&#8230;] Andere gifftige thier toeden den menschen mitt anrueren oder beissen / aber diss toedt durch blosse gegenwertigkeit’. Laut Plinius soll der Blick eines Basilisken seine Opfer sogar versteinern. Töten kann man den Schlangenkönig nur, wenn man ihm ein Wiesel in seine Höhle wirft. Das Wiesel stirbt durch das Gift des Basilisken, der Basilisk stirbt am Gestank des toten Wiesels. Cosmographia, 1544, S.648 Universitätsbibliothek Basel, EU I 55]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Münster erwähnt vielerorts die giftigen Tiere Afrikas. Das giftigste Tier von allen ist der Basilisk, Basilicus genannt, der gekrönte Schlangenkönig. Abgedruckt nach einem Holzschnitt von Conrad Schnitt.</p>
<p>‚Basiliscos / die sollich streng gifft haben / wie Plinius schreibt / dz si nit allein menschen und andere thier / sunder auch die schlangen vergifften. Sie verderben den grund auff dem sie wonen / es erdoeren und ersterben von seiner gegenwertigketi die kreüter und die baeum / es wird der lufft von inen vergifft / das der vogel on schaden nitt dar durch fliegen mag / unnd im summa kein schedlicher thier wird auff erden weder diss gefunden [&#8230;] Andere gifftige thier toeden den menschen mitt anrueren oder beissen / aber diss toedt durch blosse gegenwertigkeit’.</p>
<p>Laut Plinius soll der Blick eines Basilisken seine Opfer sogar versteinern. Töten kann man den Schlangenkönig nur, wenn man ihm ein Wiesel in seine Höhle wirft. Das Wiesel stirbt durch das Gift des Basilisken, der Basilisk stirbt am Gestank des toten Wiesels.</p>
<p><a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15bBild_Basilicus_Web.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1545" alt="V15bBild_Basilicus_Web" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15bBild_Basilicus_Web.jpg" width="709" height="195" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15bBild_Basilicus_Web.jpg 709w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15bBild_Basilicus_Web-290x79.jpg 290w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V15bBild_Basilicus_Web-300x82.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a></p>
<p><em>Cosmographia</em>, 1544, S.648</p>
<p>Universitätsbibliothek Basel, EU I 55</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://paperlandscapes.unibas.ch/?feed=rss2&#038;p=902</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
