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	<title>Asien</title>
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	<description>Im Hafen fahre ich zur See – Sebastian Münster und die Welt</description>
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		<title>Nordchinesischer &#8220;Cathay&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 20:38:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lerch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Asien]]></category>

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		<description><![CDATA[Cosmographia, 1544, S. 61 Universitätsbibliothek Basel, EU I 55 Wir befinden uns in Nordchina, welches zu Münsters Zeit Cathay genannt wurde. Das Tier soll einen Moschushirsch darstellen.Münster beschreibt das Tier wie folgt:Es ist ein hübsch klein Thier, so gross als ein mittelmässige Katz/ hat aber grob Har gleich wie ein Hirsch/ und stumpff Klaue and den Huffen/ Zwen langer Zen oben und z wen unden/ und bey dem nabel zwische Haut und Fleisch hat es ein Blater voll Bluts / draus so ein edler Geschmack ghat.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1068" alt="Cathay" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Cathay.png" width="150" height="93" /></p>
<p>Cosmographia, 1544, S. 61</p>
<p>Universitätsbibliothek Basel, EU I 55</p>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">Wir befinden uns in Nordchina, welches zu Münsters Zeit Cathay genannt wurde. Das Tier soll einen Moschushirsch darstellen.Münster beschreibt das Tier wie folgt:<i>Es ist ein hübsch klein Thier, so gross als ein mittelmässige Katz/ hat aber grob Har gleich wie ein Hirsch/ und stumpff Klaue and den Huffen/ Zwen langer Zen oben und z wen unden/ und bey dem nabel zwische Haut und Fleisch hat es ein Blater voll Bluts / draus so ein edler Geschmack ghat.</i></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
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		<title>Die Hängenden Gärten von Babylon</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 20:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lerch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Asien]]></category>

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		<description><![CDATA[Cosmographia, 1544, S. 30 Universitätsbibliothek Basel, EU I 55 Babylonia und Chaldea (Hängende Gärten der Semiramis)Neben der Geschichte Babylons beschreibt Münster in diesem Kapitel die hängenden Gärten der Semiramis, die auch auf der Abbildung zu sehen sind. Berichten griechischer Autoren zufolge waren die hängenden Gärten eine aufwändige Gartenanlage in Babylon am Euphrat (Zweistromland, im heutigen Irak gelegen) und eines der Sieben Weltwunder der Antike.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div><img class="alignnone size-medium wp-image-1060" title="Die Hängenden Gärten von Babylon" alt="Die Hängenden Gärten von Babylon" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Die-Hängenden-Gärten-von-Babylon.png" width="150" height="133" />Cosmographia, 1544, S. 30</p>
<p>Universitätsbibliothek Basel, EU I 55</p>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top"><b>Babylonia und Chaldea (Hängende Gärten der Semiramis)</b>Neben der Geschichte Babylons beschreibt Münster in diesem Kapitel die hängenden Gärten der Semiramis, die auch auf der Abbildung zu sehen sind. Berichten griechischer Autoren zufolge waren die hängenden Gärten eine aufwändige Gartenanlage in Babylon am Euphrat (Zweistromland, im heutigen Irak gelegen) und eines der Sieben Weltwunder der Antike.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
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		<title>Die Vierteilung des Bessos</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 20:22:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lerch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Asien]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dieser Abbildung ist Bessos, ein einflussreicher Adliger, zu sehen. Als Bestrafung für die Gefangennahme und Ermordung des persischen Königs Dareios III. liess Alexander der Grosse Bessos an vier auf die Erde gebogenen Bäumen fest binden. Die daraufhin erfolgte Aufrichtung der Bäume vierteilte Bessos umgehend. &#160; Cosmographia, 1544, S. 866 Universitätsbibliothek Basel, EU I 55]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">Auf dieser Abbildung ist Bessos, ein einflussreicher Adliger, zu sehen. Als Bestrafung für die Gefangennahme und Ermordung des persischen Königs Dareios III. liess Alexander der Grosse Bessos an vier auf die Erde gebogenen Bäumen fest binden. Die daraufhin erfolgte Aufrichtung der Bäume vierteilte Bessos umgehend.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/paperland1.png"><img class="alignnone size-full wp-image-1056" title="Die Vierteilung des Bessos" alt="paperland1" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/paperland1.png" width="119" height="128" /></a></p>
<p>Cosmographia, 1544, S. 866</p>
<p>Universitätsbibliothek Basel, EU I 55</p>
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		<title>‚Tier-Menschen‘</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 13:30:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Asien]]></category>

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		<description><![CDATA[In seinen Beschreibungen über die indische Bergbevölkerung bezieht sich Sebastian Münster auf Schilderungen der antiken Gelehrten Plinius, Solinus und Megasthenes. Letztere wissen zu berichten, ‚dass in Indianischen Bergen menschen seind die haben hundsköpff und mäuler wie die hund / und darumb können sie nit reden sunder heülen und bellen wie die hund. [&#8230;] Andere menschen sollen auch darin sein / die werde mit einem aug geboren. Etliche habe kein köpff / sunder ir antlitz stat in der brust. Darnach seind andere die habe nit mere dan ein fuss / mit dem hupffen sie so schnell das inen kein zwey füssiger mag zulauffen‘. Zudem wird erläutert, wie einfüssige Menschen ihren grossen Fuss bei Bedarf auch als Sonnenschirm verwenden. Unter Bezug auf Plinius werden zudem am Ganges lebende Menschen erwähnt, die wegen eines fehlenden Mundes weder essen noch trinken könnten. Cosmographia, 1544, S. dcxxviii Universitätsbibliothek Basel, EU I 55]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In seinen Beschreibungen über die indische Bergbevölkerung bezieht sich Sebastian Münster auf Schilderungen der antiken Gelehrten Plinius, Solinus und Megasthenes. Letztere wissen zu berichten, ‚dass in Indianischen Bergen menschen seind die haben hundsköpff und mäuler wie die hund / und darumb können sie nit reden sunder heülen und bellen wie die hund. [&#8230;] Andere menschen sollen auch darin sein / die werde mit einem aug geboren. Etliche habe kein köpff / sunder ir antlitz stat in der brust. Darnach seind andere die habe nit mere dan ein fuss / mit dem hupffen sie so schnell das inen kein zwey füssiger mag zulauffen‘. Zudem wird erläutert, wie einfüssige Menschen ihren grossen Fuss bei Bedarf auch als Sonnenschirm verwenden. Unter Bezug auf Plinius werden zudem am Ganges lebende Menschen erwähnt, die wegen eines fehlenden Mundes weder essen noch trinken könnten.</p>
<p><a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12Bild_Mensch_Tier_Web.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1215" alt="V12Bild_Mensch_Tier_Web" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12Bild_Mensch_Tier_Web-300x214.jpg" width="300" height="214" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12Bild_Mensch_Tier_Web-300x214.jpg 300w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12Bild_Mensch_Tier_Web-290x207.jpg 290w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12Bild_Mensch_Tier_Web.jpg 591w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p><em>Cosmographia</em>, 1544, S. dcxxviii</p>
<p>Universitätsbibliothek Basel, EU I 55</p>
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		<title>Asien</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 14:22:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Daniela.Ke]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Asien]]></category>

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		<description><![CDATA[Sebastian Münsters Präsentation des asiatischen Kontinents zeichnet sich durch einen Mangel an zeitgenössischen Informationen aus. Denn weder in den arabischen Ländern noch im Osmanischen Reich fand Münster Mitarbeiter, die ihn mit neuen Informationen zum grossen Kontinent im Osten versorgen konnten. Das ‚Informationstor‘ zum mittleren und fernen Orient blieb somit geschlossen, weshalb im Abschnitt zu Asien vermehrt auf alte Quellen von antiken Gelehrten wie Plinius oder Megasthenes sowie auf die Heilige Schrift zurückgegriffen wird. Unter den gegebenen Umständen konzentrierte sich Münster auf die Vermittlung früher Zivilisationen, das Heilige Land, und grosse Ereignisse der Antike. So werden unter anderem der Asienfeldzug von Alexander dem Grossen und vergangene Grossreiche wie Persien, Babylonien, oder Indien ausführlich thematisiert. Insbesondere bei Indien zeigen sich Münsters Wissenslücken deutlich. So scheinen dort mehr Fabelwesen und monströse Kreaturen – von Drachen bis zu hundsköpfigen Menschen – zu leben, als anderswo: Asien – die grosse ‚terra incognita‘. Asienkarte, Universitätsbibliothek Basel, EU I 48 (Zur Vergrösserung bitte auf Bild klicken)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sebastian Münsters Präsentation des asiatischen Kontinents zeichnet sich durch einen Mangel an zeitgenössischen Informationen aus. Denn weder in den arabischen Ländern noch im Osmanischen Reich fand Münster Mitarbeiter, die ihn mit neuen Informationen zum grossen Kontinent im Osten versorgen konnten. Das ‚Informationstor‘ zum mittleren und fernen Orient blieb somit geschlossen, weshalb im Abschnitt zu Asien vermehrt auf alte Quellen von antiken Gelehrten wie Plinius oder Megasthenes sowie auf die Heilige Schrift zurückgegriffen wird. Unter den gegebenen Umständen konzentrierte sich Münster auf die Vermittlung früher Zivilisationen, das Heilige Land, und grosse Ereignisse der Antike. So werden unter anderem der Asienfeldzug von Alexander dem Grossen und vergangene Grossreiche wie Persien, Babylonien, oder Indien ausführlich thematisiert. Insbesondere bei Indien zeigen sich Münsters Wissenslücken deutlich. So scheinen dort mehr Fabelwesen und monströse Kreaturen – von Drachen bis zu hundsköpfigen Menschen – zu leben, als anderswo: Asien – die grosse ‚terra incognita‘.</p>
<p><a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12_Asienkarte_Web.jpg"><img class="alignnone  wp-image-1226" alt="V12_Asienkarte_Web" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12_Asienkarte_Web-300x218.jpg" width="300" height="218" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12_Asienkarte_Web-300x218.jpg 300w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12_Asienkarte_Web-1024x744.jpg 1024w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12_Asienkarte_Web.jpg 1181w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Asienkarte, Universitätsbibliothek Basel, EU I 48</p>
<p>(Zur Vergrösserung bitte auf Bild klicken)</p>
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		<title>Scythisches Königsbegräbnis</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 13:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Asien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Abbildung zeigt ein königliches Bestattungsritual in Scythia, dem heutigen Zentralasien. Die in dieser Region regierenden Könige wurden gemäss Münster nach deren Ableben von ihren Dienern „zu allen völckern ihrer herschaft“ getragen und der Bevölkerung präsentiert. Nach vollbrachtem Umzug wurden eine der Ehefrauen sowie ausgewählte Diener des Königs getötet und zusammen mit ihrem ehemaligen Herrscher in einem rechteckigen Grab beigesetzt. Auch Gold und weitere wertvolle Besitztümer des toten Herrschers wurden im Grab untergebracht. Zudem wurden fünfzig Krieger mitsamt ihren Pferden umgebracht, um die Leichname als Bewacher des Königs kreisförmig um dessen letzte Ruhestätte anzuordnen. &#160; Cosmographia, 1545, S. 744 Universitätsbibliothek Basel, EU I 55a]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12_Koenigsbegraebnis_Web.jpg"><img class="size-medium wp-image-1210 alignright" alt="V12_Koenigsbegraebnis_Web" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12_Koenigsbegraebnis_Web-300x274.jpg" width="300" height="274" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12_Koenigsbegraebnis_Web-300x274.jpg 300w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12_Koenigsbegraebnis_Web.jpg 413w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Die Abbildung zeigt ein königliches Bestattungsritual in Scythia, dem heutigen Zentralasien. Die in dieser Region regierenden Könige wurden gemäss Münster nach deren Ableben von ihren Dienern „zu allen völckern ihrer herschaft“ getragen und der Bevölkerung präsentiert. Nach vollbrachtem Umzug wurden eine der Ehefrauen sowie ausgewählte Diener des Königs getötet und zusammen mit ihrem ehemaligen Herrscher in einem rechteckigen Grab beigesetzt. Auch Gold und weitere wertvolle Besitztümer des toten Herrschers wurden im Grab untergebracht. Zudem wurden fünfzig Krieger mitsamt ihren Pferden umgebracht, um die Leichname als Bewacher des Königs kreisförmig um dessen letzte Ruhestätte anzuordnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Cosmographia</em>, 1545, S. 744</p>
<p style="text-align: right;">Universitätsbibliothek Basel, EU I 55a</p>
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		<title>Jerusalem</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 13:01:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Asien]]></category>

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		<description><![CDATA[‚Diese Statt hat vor alte zeyten Sale geheyssen/ und ist ein klein künigreich gewesen (…) Was glück unnd onglück über diese statt gangen ist (…)/ ist offenbar auss der heylige geschrifft.‘ Im Abschnitt zum Heiligen Land verweist Münster auf biblische Erzählungen und erläutert die ereignisreiche Geschichte Jerusalems, der bedeutendsten Stadt des Heiligen Landes, wobei er besonders auf die Eroberung Jerusalems durch Heinrich IV eingeht. Darüber hinaus berichtet Münster von verschieden Herrschaften während der Zeit der Kreuzzüge und den Kriegen, die geführt wurden, um das Heilige Land für die Christenheit zurückzugewinnen. Die Abbildung zeigt, mit Beschriftung, das Grab Christi, Salomons Tempel und die goldene Pforte. &#160; Cosmographia, 1544, S. 606 Universitätsbibliothek Basel, EU I 55]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12Bild_Jerusalem_Web.jpg"><img class="size-medium wp-image-1214 alignright" alt="V12Bild_Jerusalem_Web" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12Bild_Jerusalem_Web-214x300.jpg" width="214" height="300" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12Bild_Jerusalem_Web-214x300.jpg 214w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12Bild_Jerusalem_Web-207x290.jpg 207w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12Bild_Jerusalem_Web.jpg 413w" sizes="(max-width: 214px) 100vw, 214px" /></a>‚Diese Statt hat vor alte zeyten Sale geheyssen/ und ist ein klein künigreich gewesen (…) Was glück unnd onglück über diese statt gangen ist (…)/ ist offenbar auss der heylige geschrifft.‘</p>
<p>Im Abschnitt zum Heiligen Land verweist Münster auf biblische Erzählungen und erläutert die ereignisreiche Geschichte Jerusalems, der bedeutendsten Stadt des Heiligen Landes, wobei er besonders auf die Eroberung Jerusalems durch Heinrich IV eingeht. Darüber hinaus berichtet Münster von verschieden Herrschaften während der Zeit der Kreuzzüge und den Kriegen, die geführt wurden, um das Heilige Land für die Christenheit zurückzugewinnen. Die Abbildung zeigt, mit Beschriftung, das Grab Christi, Salomons Tempel und die goldene Pforte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Cosmographia</em>, 1544, S. 606</p>
<p style="text-align: right;">Universitätsbibliothek Basel, EU I 55</p>
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		<title>Die Sogdier und Alexander der Grosse</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 12:59:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Asien]]></category>

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		<description><![CDATA[Münster bezieht sich auf den Gelehrten Strabo bei seinen Erläuterungen über die alexandrinische Belagerung des sogdischen Heeres. Nachdem sich 30.000 Sogdier auf ein steiles Felsmassiv zurückgezogen hatten, um sich vor den makedonischen Heeren in Sicherheit zu bringen, belagerte sie Alexander der Grosse mit seinen Truppen. Als Alexanders Aufruf zur Aufgabe der Sogdier mit der Bemerkung abgelehnt wurde, er möge doch geflügelte Krieger auf den Felsen schicken, sendete der makedonische Herrscher dreihundert seiner besten Krieger aus, den steilen Felsen zu erklimmen. Im Dunkel der Nacht kletterten die ausgewählten Krieger auf das Felsmassiv hinauf und steckten, oben angekommen, Alexanders Heeresfahnen in den Boden. Als die Sogdier am folgenden Tag die Fahnen und Krieger des Gegners auf ihrer natürlichen Bergfestung vorfanden, [&#8230;] meynten sie / sie hetten flügel unnd weren hinauffgeflogen / und von stund an ergaben sie sich den Macedoniern. &#160; Cosmographia 1544, S. 621 Universitätsbibliothek Basel, EU I 55]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12_Sogdianer_Web.jpg"><img class="size-medium wp-image-1212 alignright" alt="V12_Sogdianer_Web" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12_Sogdianer_Web-230x300.jpg" width="230" height="300" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12_Sogdianer_Web-230x300.jpg 230w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12_Sogdianer_Web-222x290.jpg 222w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12_Sogdianer_Web.jpg 413w" sizes="(max-width: 230px) 100vw, 230px" /></a>Münster bezieht sich auf den Gelehrten Strabo bei seinen Erläuterungen über die alexandrinische Belagerung des sogdischen Heeres. Nachdem sich 30.000 Sogdier auf ein steiles Felsmassiv zurückgezogen hatten, um sich vor den makedonischen Heeren in Sicherheit zu bringen, belagerte sie Alexander der Grosse mit seinen Truppen. Als Alexanders Aufruf zur Aufgabe der Sogdier mit der Bemerkung abgelehnt wurde, er möge doch geflügelte Krieger auf den Felsen schicken, sendete der makedonische Herrscher dreihundert seiner besten Krieger aus, den steilen Felsen zu erklimmen. Im Dunkel der Nacht kletterten die ausgewählten Krieger auf das Felsmassiv hinauf und steckten, oben angekommen, Alexanders Heeresfahnen in den Boden. Als die Sogdier am folgenden Tag die Fahnen und Krieger des Gegners auf ihrer natürlichen Bergfestung vorfanden, [&#8230;] meynten sie / sie hetten flügel unnd weren hinauffgeflogen / und von stund an ergaben sie sich den Macedoniern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Cosmographia</em> 1544, S. 621</p>
<p style="text-align: right;">Universitätsbibliothek Basel, EU I 55</p>
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		<title>Elefant</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 12:56:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Asien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die asiatischen Elefanten leben in den Wäldern, ernähren sich von Blättern und Früchten und liegen gerne in ihrem eigenen Kot. Grundsätzlich sind es friedliche Tiere, erzürnt man sie jedoch, ‚nemen sie den menschen mit irem rüssel und werffen in in die höhe dass er sich zu todt fallen muss‘. Mancherorts gilt der Elefant als Beutetier und steht deshalb mit der dortigen Bevölkerung im Krieg. Um dem grossen Tier mächtig zu werden, arbeiten deshalb indigene Krieger mit folgender List: Wann es sich voll geweidt hat und schlaffenn will/ leynt es sich an einen baum [&#8230;] so saegen sie in am herd ab/ und lassen ein wenig onzerseget daran/ dass es den baum auffenthalt dass er nit eins wegs umb fall/ und dann so das thier kompt und sich daran leyne will/ falt es mit dem baum an herd/ und wirt also gefangen. &#160; Cosmographia, 1544, S. 631 Universitätsbibliothek Basel, EU I 55]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12_Kriegselefant_Web.jpg"><img class="size-medium wp-image-1211 alignright" alt="V12_Kriegselefant_Web" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12_Kriegselefant_Web-300x295.jpg" width="300" height="295" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12_Kriegselefant_Web-300x295.jpg 300w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12_Kriegselefant_Web-50x50.jpg 50w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V12_Kriegselefant_Web.jpg 384w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Die asiatischen Elefanten leben in den Wäldern, ernähren sich von Blättern und Früchten und liegen gerne in ihrem eigenen Kot. Grundsätzlich sind es friedliche Tiere, erzürnt man sie jedoch, ‚nemen sie den menschen mit irem rüssel und werffen in in die höhe dass er sich zu todt fallen muss‘.<br />
Mancherorts gilt der Elefant als Beutetier und steht deshalb mit der dortigen Bevölkerung im Krieg. Um dem grossen Tier mächtig zu werden, arbeiten deshalb indigene Krieger mit folgender List:<br />
Wann es sich voll geweidt hat und schlaffenn will/ leynt es sich an einen baum [&#8230;] so saegen sie in am herd ab/ und lassen ein wenig onzerseget daran/ dass es den baum auffenthalt dass er nit eins wegs umb fall/ und dann so das thier kompt und sich daran leyne will/ falt es mit dem baum an herd/ und wirt also gefangen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Cosmographia</em>, 1544, S. 631</p>
<p style="text-align: right;">Universitätsbibliothek Basel, EU I 55</p>
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