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	<title>Mythisches Reich Thule</title>
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	<description>Im Hafen fahre ich zur See – Sebastian Münster und die Welt</description>
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		<title>Thule – Das nördliche Ende der Welt</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 13:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Mythisches Reich Thule]]></category>

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		<description><![CDATA[Thule – Das nördliche Ende der Welt &#160; Die Insel Thule (teilweise auch „Tile“ genannt) bezeichnet das nördliche Ende der Welt und beschäftigt die Forschung schon seit Jahrhunderten. Martin Ninck bemerkt hierzu treffend: „Über wenig Orte der Erde ist aber auch wohl mehr gestritten worden wie über diese Insel.“[1] Bereits 330 v. Chr. unternahm der griechische Seefahrer Pytheas eine Erkundungsreise in die nördlichen Gefilde des Atlantiks und bezeichnete den nördlichsten Punkt seiner Reise als Thule. Leider existiert kein originaler Reisebericht der Expedition des Pytheas. Durch intensive Forschung und Sichtung antiker Literatur lässt sich jedoch die Insel Thule des Pytheas mit der norwegischen Insel Smøla, resp. mit der Inselgruppe Smøla, Hitra und Frøya am Fjord von Trondheim in Verbindung bringen. Bekannte Geographen wie Strabon[2], Eratosthenes[3] und auch Ptolemäus[4] befassten sich mit den Schilderungen von Pytheas und versuchten die genaue Lage von Thule zu ermitteln. Die genannten Gelehrten verwendeten für ihre Studien jedoch verschiedene Messmethoden, Koordinaten- und Entfernungsangaben. Mittels aufwendigen Umrechnungsmethoden und Berechnungen kann aufgezeigt werden, dass es sich bei Pytheasʹ Thule mit grosser Wahrscheinlichkeit um die Insel Smøla handelt. Aber nicht nur die Berechnungen stützen diese Erkenntnis, sondern auch bronze- und eisenzeitliche Funde auf Smøla, die auf eine sehr frühe Besiedelung [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Thule – Das nördliche Ende der Welt</b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Insel Thule (teilweise auch „Tile“ genannt) bezeichnet das nördliche Ende der Welt und beschäftigt die Forschung schon seit Jahrhunderten. Martin Ninck bemerkt hierzu treffend:</p>
<p>„Über wenig Orte der Erde ist aber auch wohl mehr gestritten worden wie über diese Insel.“<a title="" href="#_ftn1">[1]</a></p>
<p>Bereits 330 v. Chr. unternahm der griechische Seefahrer Pytheas eine Erkundungsreise in die nördlichen Gefilde des Atlantiks und bezeichnete den nördlichsten Punkt seiner Reise als Thule. Leider existiert kein originaler Reisebericht der Expedition des Pytheas. Durch intensive Forschung und Sichtung antiker Literatur lässt sich jedoch die Insel Thule des Pytheas mit der norwegischen Insel Smøla, resp. mit der Inselgruppe Smøla, Hitra und Frøya am Fjord von Trondheim in Verbindung bringen. Bekannte Geographen wie Strabon<a title="" href="#_ftn2">[2]</a>, Eratosthenes<a title="" href="#_ftn3">[3]</a> und auch Ptolemäus<a title="" href="#_ftn4">[4]</a> befassten sich mit den Schilderungen von Pytheas und versuchten die genaue Lage von Thule zu ermitteln. Die genannten Gelehrten verwendeten für ihre Studien jedoch verschiedene Messmethoden, Koordinaten- und Entfernungsangaben. Mittels aufwendigen Umrechnungsmethoden und Berechnungen kann aufgezeigt werden, dass es sich bei Pytheasʹ Thule mit grosser Wahrscheinlichkeit um die Insel Smøla handelt.</p>
<p>Aber nicht nur die Berechnungen stützen diese Erkenntnis, sondern auch bronze- und eisenzeitliche Funde auf Smøla, die auf eine sehr frühe Besiedelung der Insel hindeuten. Es ist auch nicht auszuschliessen, dass die gesamte Bucht rund um Trondheim Thule genannt wurde. Wie so oft in der Geschichte hatte die Reise des Pytheas einen rein wirtschaftlichen Zweck. Bereits damals war die Trondheimer Bucht ein florierender Handelsplatz. So war es das wirtschaftliche Interesse, welches Pytheas nach Thule führte und im Anschluss daran an die Deutsche Bucht, wo zur damaligen Zeit der begehrte Bernstein gefunden wurde.</p>
<p>Es ist nicht geklärt, ob Pytheas zu Beginn seiner Reise in Marseille schon Kenntnis von Thule hatte. Im Zeugnis des Geminos<a title="" href="#_ftn5">[5]</a> ist das einzige Originalzitat aus dem Werk von Pytheas erhalten. Aus diesem geht hervor, dass Pytheas sich mit den Einwohnern von Thule verständigen konnte. Dies lässt wiederum auf die Anwesenheit von Dolmetschern schliessen, und somit liegt die Vermutung einer bereits bestehenden Verbindung nahe.</p>
<p>Pytheas war Geograph und dementsprechend daran interessiert zu erfahren, was sich weiter nördlich von Thule noch befindet. Er wird mit Sicherheit auch darauf hingewiesen worden sein, dass sich das Land in Richtung Norden noch weiter erstreckt. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass Pytheas selber nie bis in die Region des Polarkreises vorgedrungen ist. Die Frage, ob Pytheas unter Thule nur die Insel Smøla, die ganze Region um die Trondheimer Bucht oder aber ganz Norwegen bzw. Skandinavien verstanden hat, lässt sich nicht abschliessend klären. Ebenfalls nicht mit Sicherheit lässt sich sagen, ob Pytheas selbst Thule als Insel bezeichnet hat. An dieser Stelle sei erwähnt, dass kein antiker Geograph die Kenntnis darüber besass, dass es sich bei Skandinavien um eine Halbinsel handelt. Erstmals wurde dieser Fakt von Adam von Bremen im 11. Jahrhundert erwähnt.</p>
<div>
<hr align="left" size="1" width="33%" />
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref1">[1]</a> Martin Ninck. <i>Die Entdeckung von Europa durch die Griechen</i>. Basel: Schwabe, 1945.</p>
</div>
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref2">[2]</a> Strabon, ca. 63 v. Chr. bis 3 n. Chr., antiker Geschichtsschreiber und Geograph.</p>
</div>
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref3">[3]</a> Eratosthenes von Kyrene, ca. 276-273 v. Chr. bis 194 v. Chr., vielseitiger griechischer Gelehrter zur Blütezeit der hellenistischen Wissenschaften.</p>
</div>
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref4">[4]</a> Claudius Ptolemäus, ca. 100 n. Chr. bis ca. 160 n. Chr., Astronom und Mathematiker.</p>
</div>
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref5">[5]</a> Eminus von Rhodos, 1. Jh. v. Chr., griechischer Astronom, Stoiker und Mathematiker.</p>
</div>
</div>
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		<title>Thule auf der Carta Marina</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 09:07:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Mythisches Reich Thule]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Olaus Magnus erscheint Thule/Tile auf dem achtundsechzigsten Breitengrad seiner Carta Marina. Für ihn ist Thule eine selbstständige Insel, die nichts mit Island zu tun hat. Der Herrscher der Orkney- Inseln besitzt auf ihr zwei Schlösser, und von den 30’000 Bewohnern wird gesagt, sie ‚würden ihr Glück und ihren Wohlstand mit keinem anderen Volk tauschen wollen‘. Auch diese Legende gibt dem Mythos der Insel neue Nahrung, und in diesem Zusammenhang wird Thule auch als ‚Insel der Seligen‘ bezeichnet. Carta Marina, Faksimile, 1539.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Olaus Magnus erscheint Thule/Tile auf dem achtundsechzigsten Breitengrad seiner <em>Carta Marina</em>. Für ihn ist Thule eine selbstständige Insel, die nichts mit Island zu tun hat. Der Herrscher der Orkney- Inseln besitzt auf ihr zwei Schlösser, und von den 30’000 Bewohnern wird gesagt, sie ‚würden ihr Glück und ihren Wohlstand mit keinem anderen Volk tauschen wollen‘. Auch diese Legende gibt dem Mythos der Insel neue Nahrung, und in diesem Zusammenhang wird Thule auch als ‚Insel der Seligen‘ bezeichnet.</p>
<p><em>Carta Marina</em>, Faksimile, 1539.</p>
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		<title>Kartografische Darstellung von Thule</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 09:03:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Mythisches Reich Thule]]></category>

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		<description><![CDATA[Die drei Exponate zeigen exemplarisch, wie die Position der Insel Thule in der kartografischen Darstellung innerhalb von nur 100 Jahren stark variiert. In der Carta Marina von 1539 findet man die Insel Thule auf der halben Strecke zwischen Schottland und Island. Daneben die Darstellung nach Ptolemäus 1540 – nur ein Jahr später, aber Thule wird schon als Teil von Island dargestellt. In der Cosmographia von 1628 wird Thule wiederum als Insel – scheinbar willkürlich – im Atlantik platziert. Geographie des Ptolemäus, herausgegeben von Münster, Erstausgabe 1540 Sebastian Münster, Cosmographia, 1628 Universitätsbibliothek Basel, EU I 82; EU I 61a]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die drei Exponate zeigen exemplarisch, wie die Position der Insel Thule in der kartografischen Darstellung innerhalb von nur 100 Jahren stark variiert.</p>
<p>In der <em>Carta Marina</em> von 1539 findet man die Insel Thule auf der halben Strecke zwischen Schottland und Island. Daneben die Darstellung nach Ptolemäus 1540 – nur ein Jahr später, aber Thule wird schon als Teil von Island dargestellt. In der <em>Cosmographia</em> von 1628 wird Thule wiederum als Insel – scheinbar willkürlich – im Atlantik platziert.</p>
<p><em>Geographie des Ptolemäus</em>, herausgegeben von Münster, Erstausgabe 1540</p>
<p>Sebastian Münster, <em>Cosmographia</em>, 1628 Universitätsbibliothek Basel, EU I 82; EU I 61a</p>
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		<title>Thule &#8211; Das letzte Land</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 09:02:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Mythisches Reich Thule]]></category>

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		<description><![CDATA[Thule bezeichnet eine Insel, welche erstmals 325 v.Chr. vom griechischen Geographen Pytheas als äusserster Nordrand der Welt beschrieben wurde. Nach seinen Reiseberichten liegt sie sechs Tagesfahrten von Britannien entfernt. Ab diesem Zeitpunkt taucht die Insel auch in der germanischen und keltischen Mythologie auf &#8211; als ‚Das letzte Land‘. Die Römer berichten von der Sichtung Thules bei einer Umseglung Grossbritanniens, und auch im Mittelalter taucht die Insel in verschiedenen Zusammenhängen auf, z.B. in einem Bericht des Historikers Prokop (500–562 n. Chr.) zum Gotenkrieg: ‚Thule ist eine sehr grosse Insel, über zehnmal grösser als Britannien; es liegt von dort aus noch weiter im Norden‘. Auch in den verschiedenen Ausgaben der Cosmographia taucht die Insel Thule auf; natürlich erneut an verschiedenen Orten. Schon bald erhält Thule eine mythische Bedeutung und bietet eine Grundlage für Lieder und Geschichten. 1774 schreibt Goethe Es war ein König in Thule; ein Gedicht, welches erst als Lied Gretchens im Faust Verwendung findet und das bis heute bekannt ist und vielfach interpretiert wurde. Es war ein König in Thule, Gar treu bis an das Grab, Dem sterbend seine Buhle Einen goldnen Becher gab. Es ging ihm nichts darüber, Er leert&#8217; ihn jeden Schmaus; Die Augen gingen ihm über, So [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Thule bezeichnet eine Insel, welche erstmals 325 v.Chr. vom griechischen Geographen Pytheas als äusserster Nordrand der Welt beschrieben wurde. Nach seinen Reiseberichten liegt sie sechs Tagesfahrten von Britannien entfernt. Ab diesem Zeitpunkt taucht die Insel auch in der germanischen und keltischen Mythologie auf &#8211; als ‚Das letzte Land‘.</p>
<p>Die Römer berichten von der Sichtung Thules bei einer Umseglung Grossbritanniens, und auch im Mittelalter taucht die Insel in verschiedenen Zusammenhängen auf, z.B. in einem Bericht des Historikers Prokop (500–562 n. Chr.) zum Gotenkrieg: ‚Thule ist eine sehr grosse Insel, über zehnmal grösser als Britannien; es liegt von dort aus noch weiter im Norden‘. Auch in den verschiedenen Ausgaben der Cosmographia taucht die Insel Thule auf; natürlich erneut an verschiedenen Orten.</p>
<p>Schon bald erhält Thule eine mythische Bedeutung und bietet eine Grundlage für Lieder und Geschichten. 1774 schreibt Goethe Es war ein König in Thule; ein Gedicht, welches erst als Lied Gretchens im Faust Verwendung findet und das bis heute bekannt ist und vielfach interpretiert wurde.</p>
<p>Es war ein König in Thule,<br />
Gar treu bis an das Grab,<br />
Dem sterbend seine Buhle<br />
Einen goldnen Becher gab.</p>
<p>Es ging ihm nichts darüber,<br />
Er leert&#8217; ihn jeden Schmaus;<br />
Die Augen gingen ihm über,<br />
So oft er trank daraus.</p>
<p>Und als er kam zu sterben,<br />
Zählt&#8217; er seine Städt&#8217; im Reich,<br />
Gönnt&#8217; alles seinen Erben,<br />
Den Becher nicht zugleich.</p>
<p>Er sass bei&#8217;m Königsmahle,<br />
Die Ritter um ihn her,<br />
Auf hohem Vätersaale,<br />
Dort auf dem Schloss am Meer.</p>
<p>Dort stand der alte Zecher,<br />
Trank letzte Lebensgluth,<br />
Und warf den heiligen Becher<br />
Hinunter in die Fluth.</p>
<p>Er sah ihn stürzen, trinken<br />
Und sinken tief ins Meer,<br />
Die Augen thäten ihm sinken,<br />
Trank nie einen Tropfen mehr.</p>
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		<title>Mythos Thule/Tile</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 09:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Mythisches Reich Thule]]></category>

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		<description><![CDATA[1. 330 v. Chr.: Pytheas 2. 1539: Carta marina, Olaus Magnus 3. 1540: Geographie des Ptolemäus, Sebastian Münster 4. 1628: Cosmographia, Sebastian Münster Eine Fülle von Mythen und Legenden ranken sich um die geheimnisvolle Insel Thule. Fast so abenteuerlich wie ihre Geschichte über die Jahrhunderte ist auch ihre geographische Platzierung im Nord-Atlantik. Es scheint, als besässe Thule die Fähigkeit, sich unter Wasser fortzubewegen, um zu gegebener Zeit an einem anderen Ort wieder der tosenden See zu entsteigen. Die Vorstellung, dass eine Insel in einem vergleichsweise gut erforschten, häufig befahrenen Teil des Atlantiks ihre Position so häufig wechselt, scheint sonderbar. Dies wirft die Frage auf, ob die frühen Kartografen wirklich an die Existenz der Insel glaubten, oder vielleicht doch ahnten, gar wussten, dass es sich um ein Phantasiegebilde handelte. Es würde zu kurz greifen, wenn man die vorliegenden Karten als rein wissenschaftliche geographische Bestandsaufnahme ihrer Zeit sehen würde, ohne die mythische Dimension zu sehen und zu ermessen, was es für die frühen Reisenden bedeutet haben muss, sich in eine unbekannte Welt voller Wunder aufzumachen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>        1.      330 v. Chr.: 	Pytheas<br />
	2.	1539:		Carta marina, Olaus Magnus<br />
	3.	1540:		Geographie des Ptolemäus, Sebastian Münster<br />
	4.	1628:		Cosmographia, Sebastian Münster</p>
<p>Eine Fülle von Mythen und Legenden ranken sich um die geheimnisvolle Insel Thule. Fast so abenteuerlich wie ihre Geschichte über die Jahrhunderte ist auch ihre geographische Platzierung im Nord-Atlantik. Es scheint, als besässe Thule die Fähigkeit, sich unter Wasser fortzubewegen, um zu gegebener Zeit an einem anderen Ort wieder der tosenden See zu entsteigen.</p>
<p>Die Vorstellung, dass eine Insel in einem vergleichsweise gut erforschten, häufig befahrenen Teil des Atlantiks ihre Position so häufig wechselt, scheint sonderbar. Dies wirft die Frage auf, ob die frühen Kartografen wirklich an die Existenz der Insel glaubten, oder vielleicht doch ahnten, gar wussten, dass es sich um ein Phantasiegebilde handelte. Es würde zu kurz greifen, wenn man die vorliegenden Karten als rein wissenschaftliche geographische Bestandsaufnahme ihrer Zeit sehen würde, ohne die mythische Dimension zu sehen und zu ermessen, was es für die frühen Reisenden bedeutet haben muss, sich in eine unbekannte Welt voller Wunder aufzumachen.</p>
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		<title>Thule</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 14:24:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Daniela.Ke]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Mythisches Reich Thule]]></category>

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		<description><![CDATA[Text folgt.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Text folgt.</p>
]]></content:encoded>
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