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	<title>Basel</title>
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	<description>Im Hafen fahre ich zur See – Sebastian Münster und die Welt</description>
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		<title>Das Rauracher Land samt der Stadt Basel nach geografischer Art beschrieben von Sebastian Münster</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 13:25:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dies ist der erste gedruckte Stadtplan einer Schweizer Stadt. Münster entwarf die Karte 1538; sie ist nach Süden ausgerichtet und in zwei Bereiche unterteilt. Im linken Teil ist die Oberrheinregion zu sehen, mit diversen regionalen Bezeichnungen wie Aargau, Sundgau, Breisgau, oberes Elsass oder Schwarzwald. Mit der Benennung ‚Rauracher Land‘ bezieht sich Münster auf die keltischen Wurzeln der Region. Im Zentrum der Oberrheinregion befindet sich die Stadt Basel, die 1501 der Eidgenossenschaft beigetreten war. Die Druckplatte wurde oft verwendet, u.a. 1580 in der bei Petri gedruckten Basler Chronik des Christian Wurstisen. Im Vogelschauplan der Stadt sind Gross- und Kleinbasel als Stadtteile besonders gekennzeichnet. Wichtige Plätze, Kirchen oder grosse Gebäude erhielten eine Beschriftung, und auch hier dominiert der Rhein. Überdimensioniert dargestellt sind die Schiffe auf dem Rhein, die Verteidigungsanlagen der Stadtmauer und die Schiessstand-Anlage auf der Schützenmatte. Holzschnitt koloriert, Massstäbe ca. 1:230 000 / 1:5 000; 1580? Universitätsbibliothek Basel, Kartenslg Schw MI 3 Der Stadtplan kann in der Ausstellung besichtigt werden.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist der erste gedruckte Stadtplan einer Schweizer Stadt. Münster entwarf die Karte 1538; sie ist nach Süden ausgerichtet und in zwei Bereiche unterteilt. Im linken Teil ist die Oberrheinregion zu sehen, mit diversen regionalen Bezeichnungen wie Aargau, Sundgau, Breisgau, oberes Elsass oder Schwarzwald. Mit der Benennung ‚Rauracher Land‘ bezieht sich Münster auf die keltischen Wurzeln der Region. Im Zentrum der Oberrheinregion befindet sich die Stadt Basel, die 1501 der Eidgenossenschaft beigetreten war. Die Druckplatte wurde oft verwendet, u.a. 1580 in der bei Petri gedruckten Basler Chronik des Christian Wurstisen.</p>
<p>Im Vogelschauplan der Stadt sind Gross- und Kleinbasel als Stadtteile besonders gekennzeichnet. Wichtige Plätze, Kirchen oder grosse Gebäude erhielten eine Beschriftung, und auch hier dominiert der Rhein. Überdimensioniert dargestellt sind die Schiffe auf dem Rhein, die Verteidigungsanlagen der Stadtmauer und die Schiessstand-Anlage auf der Schützenmatte.</p>
<p>Holzschnitt koloriert,<br />
Massstäbe ca. 1:230 000 / 1:5 000; 1580?<br />
Universitätsbibliothek Basel, Kartenslg Schw MI 3</p>
<p>Der Stadtplan kann in der Ausstellung besichtigt werden.</p>
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		<title>Beschreibung der Stadt Basel</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 08:48:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Von der namhafftigen unnd in aller welt bekanten statt Basel / und was sich von jar zu jar zugetragen hat. Münster widmet Basel in der Cosmographia von 1545 vierzehn Seiten. An dieser Stelle erklärt er, dass die Stadt 382 n. Chr. gegründet wurde und sich der Name vom griechischen Wort für Königreich ableite. Zudem beschreibt er die abgebildeten Stadtteile Gross- und Kleinbasel. Die Cosmographia-Ausgabe von 1545 ist in der Ausstellung zu sehen. Universitätsbibliothek Basel, EU I 55a Eine Liste weiterer interessanter Ereignisse der Stadt Basel finden Sie hier.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von der namhafftigen unnd in aller welt bekanten statt Basel / und was sich von jar zu jar zugetragen hat.</em><br />
Münster widmet Basel in der <em>Cosmographia</em> von 1545 vierzehn Seiten. An dieser Stelle erklärt er, dass die Stadt 382 n. Chr. gegründet wurde und sich der Name vom griechischen Wort für Königreich ableite. Zudem beschreibt er die abgebildeten Stadtteile Gross- und Kleinbasel.</p>
<p>Die <em>Cosmographia</em>-Ausgabe von 1545 ist in der Ausstellung zu sehen.<br />
Universitätsbibliothek Basel, EU I 55a</p>
<p>Eine Liste weiterer interessanter Ereignisse der Stadt Basel finden Sie <a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/?p=286">hier</a>.</p>
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		<title>Sebastian Münster in Basel</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 08:38:51 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Biographie Münster]]></category>
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		<description><![CDATA[1529 zog Münster nach Basel, um eine Stelle als Professor für Hebräisch an der Universität anzutreten. Er wohnte und arbeitete hier bis zu seinem Tod und fand in Basel die ersehnte wissenschaftliche Musse und Freiheit. Am heutigen Münsterplatz 11 hatte Münster seine Studierstube, in der er das Wissen der Welt zusammentrug und zu seinem Hauptwerk, der Cosmographia verarbeitete. Der Blick auf die Welt von zuhause aus spiegelt sich in dem Motto des Reformators Johannes a Lasco, das er in seinem Haus vorfand: ‚In portu navigo‘ – Im Hafen fahre ich zur See. 1530 heiratete Münster mit Anna Selber die Witwe Adam Petris. Der neue Stiefsohn Heinrich Petri führte die väterliche Druckerei weiter, in der Münster nun ein- und ausging und neben seinen wichtigen Veröffentlichungen in der Hebraistik auch zahlreiche weitere Aufgaben übernahm. Am 22. Dezember 1535 wurde ihm zudem das Bürgerrecht der Stadt Basel verliehen, und 1536 nahm ihn die Zunft ‚Zu Hausgenossen‘ auf, in der auch viele der anderen Drucker Mitglied waren. Nach Münsters Tod 1552 führte Heinrich Petri die Arbeit an der Cosmographia erfolgreich weiter; bis zur letzten Ausgabe 1628 wurden ca. 70 000 Exemplare verkauft. Weitere Eckdaten finden Sie hier. Cosmographia 1544 Universitätsbibliothek Basel, EU I 55]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V1_Basel_1544_Web.jpg"><img class="size-medium wp-image-1267 alignright" alt="V1_Basel_1544_Web" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V1_Basel_1544_Web-300x228.jpg" width="300" height="228" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V1_Basel_1544_Web-300x228.jpg 300w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V1_Basel_1544_Web-290x221.jpg 290w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V1_Basel_1544_Web.jpg 472w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>1529 zog Münster nach Basel, um eine Stelle als Professor für Hebräisch an der Universität anzutreten. Er wohnte und arbeitete hier bis zu seinem Tod und fand in Basel die ersehnte wissenschaftliche Musse und Freiheit. Am heutigen Münsterplatz 11 hatte Münster seine Studierstube, in der er das Wissen der Welt zusammentrug und zu seinem Hauptwerk, der <em>Cosmographia</em> verarbeitete. Der Blick auf die Welt von zuhause aus spiegelt sich in dem Motto des Reformators Johannes a Lasco, das er in seinem Haus vorfand: ‚In portu navigo‘ – Im Hafen fahre ich zur See.</p>
<p>1530 heiratete Münster mit Anna Selber die Witwe Adam Petris. Der neue Stiefsohn Heinrich Petri führte die väterliche Druckerei weiter, in der Münster nun ein- und ausging und neben seinen wichtigen Veröffentlichungen in der Hebraistik auch zahlreiche weitere Aufgaben übernahm. Am 22. Dezember 1535 wurde ihm zudem das Bürgerrecht der Stadt Basel verliehen, und 1536 nahm ihn die Zunft ‚Zu Hausgenossen‘ auf, in der auch viele der anderen Drucker Mitglied waren. Nach Münsters Tod 1552 führte Heinrich Petri die Arbeit an der <em>Cosmographia</em> erfolgreich weiter; bis zur letzten Ausgabe 1628 wurden ca. 70 000 Exemplare verkauft.</p>
<p>Weitere Eckdaten finden Sie <a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/?p=439">hier</a>.</p>
<p style="text-align: right;">Cosmographia 1544</p>
<p style="text-align: right;">Universitätsbibliothek Basel, EU I 55</p>
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		<title>Die Druckerei Petri</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 08:37:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Offizin Petri war eine der bedeutendsten Basler Druckereien der frühen Neuzeit. Johannes Petri, der zu Gutenbergs Lebzeiten in Mainz gelernt hatte, druckte seit Ende des 15. Jahrhunderts in Basel. 1488 erlangte er das Bürgerrecht und gründete spätestens 1506 die Druckerei. Er verlegte unter anderem Gesamtausgaben des Augustinus und des Ambrosius. Sein Neffe Adam Petri führte den Betrieb fort und machte sich besonders einen Namen mit dem Druck zahlreicher Schriften Luthers. Besonders erfolgreich war die ‚Officina Henricpetri‘ unter Adam Petris Sohn Heinrich, der theologische sowie klassische und geschichtliche Werke und wissenschaftliche Literatur verlegte. Die Druckereien befanden sich im Ackermannshof in der St. Johanns-Vorstadt und in der Weissen Gasse. &#160; &#160; &#160; &#160; Cosmographia 1544 Universitätsbibliothek Basel, EU I 55]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V1_Petri_Signet_1544_Web.jpg"><img class="size-medium wp-image-1256 alignleft" alt="V1_Petri_Signet_1544_Web" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V1_Petri_Signet_1544_Web-214x300.jpg" width="214" height="300" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V1_Petri_Signet_1544_Web-214x300.jpg 214w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V1_Petri_Signet_1544_Web-207x290.jpg 207w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V1_Petri_Signet_1544_Web.jpg 300w" sizes="(max-width: 214px) 100vw, 214px" /></a>Die Offizin Petri war eine der bedeutendsten Basler Druckereien der frühen Neuzeit. Johannes Petri, der zu Gutenbergs Lebzeiten in Mainz gelernt hatte, druckte seit Ende des 15. Jahrhunderts in Basel. 1488 erlangte er das Bürgerrecht und gründete spätestens 1506 die Druckerei. Er verlegte unter anderem Gesamtausgaben des Augustinus und des Ambrosius. Sein Neffe Adam Petri führte den Betrieb fort und machte sich besonders einen Namen mit dem Druck zahlreicher Schriften Luthers. Besonders erfolgreich war die ‚Officina Henricpetri‘ unter Adam Petris Sohn Heinrich, der theologische sowie klassische und geschichtliche Werke und wissenschaftliche Literatur verlegte. Die Druckereien befanden sich im Ackermannshof in der St. Johanns-Vorstadt und in der Weissen Gasse.</p>
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<p><em>Cosmographia</em> 1544</p>
<p>Universitätsbibliothek Basel, EU I 55</p>
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		<title>Der Buchdruck in Basel</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 08:37:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Stadt Basel war um 1500 eines der Zentren des europäischen Buchdrucks. Dies lag an der günstigen geographischen Lage, der Qualität der Druckerzeugnisse und an der Universität. Zudem bot Basel auch in Bezug auf die konfessionellen Auseinandersetzungen günstige Bedingungen. Obwohl die Stadt durch Oekolampad reformiert worden war, unterstand die Universität weiterhin der Kontrolle des katholischen Bischofs, was den Standort für Anhänger beider Glaubensrichtungen attraktiv machte. &#160; &#160; &#160; &#160; Cosmographia 1567, S. 706 Universitätsbibliothek Basel, EV II 2]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V1_Buchdruck_EV_II_2_Web.jpg"><img class="size-medium wp-image-1255 alignleft" alt="V1_Buchdruck_EV_II_2_Web" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V1_Buchdruck_EV_II_2_Web-300x260.jpg" width="300" height="260" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V1_Buchdruck_EV_II_2_Web-300x260.jpg 300w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/V1_Buchdruck_EV_II_2_Web.jpg 346w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Die Stadt Basel war um 1500 eines der Zentren des europäischen Buchdrucks. Dies lag an der günstigen geographischen Lage, der Qualität der Druckerzeugnisse und an der Universität. Zudem bot Basel auch in Bezug auf die konfessionellen Auseinandersetzungen günstige Bedingungen. Obwohl die Stadt durch Oekolampad reformiert worden war, unterstand die Universität weiterhin der Kontrolle des katholischen Bischofs, was den Standort für Anhänger beider Glaubensrichtungen attraktiv machte.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><em>Cosmographia</em> 1567, S. 706</p>
<p>Universitätsbibliothek Basel, EV II 2</p>
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		<title>Zum Leben des Kosmographen, Humanisten und Hebraisten Sebastian Münster</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jan 2013 11:20:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Biographie Münster]]></category>

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		<description><![CDATA[Kupferstich von Theodor de Bry (1528-1598), 1669 Universitätsbibliothek Basel, Kartensammlung Portr BS Muenster S 1489, 7a Sebastian Münster   Allgemeines   *20. Januar 1488 In Nieder-Ingelheim (im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz).als Winzersohn geboren   1447 Gutenberg druckt erstmals mit beweglichen Lettern   1491 Froben eröffnet Druckerei in Basel   1492 Kolumbus entdeckt die neue Welt   bis 1505 Studium an der Ordenshochschule der Franziskaner in Heidelberg &#160; 1505 Beitritt zum Franziskanerorden und Aufenthalt in den Klöstern Heidelberg, Löwen,  Freiburg i.Br., Rufach (Oberelsass) und Pforzheim   1498 Vasco da Gama erreicht auf dem Seeweg um Afrika herum Indien 1507 Der äusserst sprachbegabte Münster wird von Ordensoberen nach Löwen (BEL) und Freiburg im Breisgau, wo seine Begeisterung für Hebräisch und Geographie geweckt wird, geschickt 1509 Studium in Griechisch, Hebräisch, Mathematik, Astronomie und Geographie in Rufach (Elsass). Einflüsse: Margarita Philosophica von Gregor Reisch und &#8220;De chorographia&#8221; von Pomponius Mela (1. Jh.) 1511 Universität Basel und Pforzheim. Erweiterung des Studiums durch weitere semitische Sprachen. Priesterweihe Forschungsschwerpunkte: Hebräisch, Philosophie, Naturwissenschaften, Kosmographie   1507 Martin Waldseemüller nennt die neue Welt nach Amerigo Vespucci Amerika 1514-1518 Lektor an der Ordenshochschule der Franziskaner in Tübingen, Fortsetzung seiner astrologischen Studien beim berühmten Astronom Johannes Stöffler   1517 Thesenanschlag von Martin [&#8230;]]]></description>
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<p style="text-align: center;">Kupferstich von Theodor de Bry (1528-1598), 1669</p>
<p style="text-align: center;">Universitätsbibliothek Basel, Kartensammlung Portr BS Muenster S 1489, 7a</p>
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<p align="right"><b> </b></p>
<p align="right"><b>*20. Januar 1488</b></p>
<p align="right">In Nieder-Ingelheim (im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz).als Winzersohn geboren</p>
</td>
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<p align="right"><strong>bis 1505</strong></p>
<p align="right">Studium an der Ordenshochschule der Franziskaner in Heidelberg</p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="right"><b>1505</b></p>
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<p align="right"><strong>1507</strong></p>
<p align="right">Der äusserst sprachbegabte Münster wird von Ordensoberen nach Löwen (BEL) und Freiburg im Breisgau, wo seine Begeisterung für Hebräisch und Geographie geweckt wird, geschickt</p>
<p align="right"><strong>1509</strong></p>
<p align="right">Studium in Griechisch, Hebräisch, Mathematik, Astronomie und Geographie in Rufach (Elsass). Einflüsse: Margarita Philosophica von Gregor Reisch und &#8220;De chorographia&#8221; von Pomponius Mela (1. Jh.)</p>
<p align="right"><strong>1511</strong></p>
<p align="right">Universität Basel und Pforzheim. Erweiterung des Studiums durch weitere semitische Sprachen. Priesterweihe Forschungsschwerpunkte: Hebräisch, Philosophie, Naturwissenschaften, Kosmographie</p>
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<p align="right"><strong>1514-1518</strong></p>
<p align="right">Lektor an der Ordenshochschule der Franziskaner in Tübingen, Fortsetzung seiner astrologischen Studien beim berühmten Astronom Johannes Stöffler</p>
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<p align="right"><strong>ab 1518</strong></p>
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<p>&nbsp;</td>
<td valign="top" width="38"><b> </b></td>
<td valign="top" width="525"><b>1519 </b>Regierungsantritt von Karl V.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="463">
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong>1524</strong></p>
<p align="right">Nach drei Jahren an der Universität Heidelberg wird er Professor für Hebräisch<strong></strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
</td>
<td valign="top" width="38"><b> </b></td>
<td valign="top" width="525"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="463">
<p align="right"><b>1529</b></p>
<p align="right">Austritt aus dem Franziskanerorden und Umzug von Heidelberg nach Basel. Übernahme des Lehrstuhls für Hebräisch an der Universität Basel. Involvierung in Religionskämpfe der Zeit. Folge: Münster konvertiert zum Protestantismus</p>
</td>
<td valign="top" width="38"></td>
<td valign="top" width="525"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="463">
<p align="right"><strong>1530</strong></p>
<p align="right">Heirat mit Anna Selber, der Witwe des Basler Buchdruckers Adam Petri. In deren Druckerei wird später &#8211; unter Leitung seines Stiefsohnes Heinrich Petri &#8211; sein Hauptwerk, die <em>Cosmographia</em> gedruckt</p>
<p align="right"><strong>ab 1530</strong></p>
<p align="right">Vorbereitung geographischer Werke mit Reisen nach Frankreich, in die Schweiz, nach Schwaben und Bayern. Vereinbarung mit mehr als 100 Autoren, für ihn Reiseberichte und Ortsansichten aus aller Welt zu fertigen und zu sammeln</p>
</td>
<td valign="top" width="38"></td>
<td valign="top" width="525">&nbsp;</p>
<p><b>1534</b></p>
<p>Heinrich VIII. von England bricht mit Rom</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="463">
<p align="right"><b>1544</b></p>
<p align="right">erste Ausgabe der <i>Cosmographia</i> erscheint in Basel im Petri-Verlag (später Schwabe-Verlag)</p>
<p align="right">
</td>
<td valign="top" width="38"><b> </b></td>
<td valign="top" width="525"><b>1543 </b>Nikolaus Kopernikus beschreibt in <i>De Revolutionibus Orbium Coelestium</i> das heliozentrische Weltbild</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="463">
<p align="right"><b>1547-48</b></p>
<p align="right">Rektor der Universität Basel</p>
<p align="right">
</td>
<td valign="top" width="38"></td>
<td valign="top" width="525"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="463">
<p align="right"><b>1550</b></p>
<p align="right">wissenschaftliche Ausgabe der Cosmographia erscheint auf Latein</p>
<p align="right">
</td>
<td valign="top" width="38"></td>
<td valign="top" width="525"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="463">
<p align="right"><b>Am 26.5.1552</b></p>
<p align="right">Münster stirbt in Basel an der Pest. Auf seinem Grabmal im Basler Münster wird er als der &#8220;deutsche Strabo&#8221; (antiker Griechischer Geograph und Geschichtsschreiber) bezeichnet</p>
</td>
<td valign="top" width="38"></td>
<td valign="top" width="525"><b>1556 </b>Karl V. dankt ab</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Wichtige Persönlichkeiten der Kartographie in Basel</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Dec 2012 12:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Simon Zeller]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Basel]]></category>
		<category><![CDATA[Innovative Kartografie]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Betrachtet man die grossen, gedruckten, kartographischen Werke des 15. und 16. Jahrhundert so gibt es hier einige zentrale Namen, die schnell aufkommen bezüglich grosser Leistungen in diesem Bereich. Trotz der verschiedenen Werke mit verschiedenen Ansprüchen verteilt über zwei Jahrhunderte, welche diesen Persönlichkeiten zuzuschreiben sind, gibt es eine wiederkehrende Gemeinsamkeit, welche durchaus auffällig ist. Immer wieder taucht die Stadt Basel als Lebens-, Schaffens- oder Bezugsort auf, welche aus unterschiedlichen Gründen notwendige Bedingungen bot um einen relevanten Beitrag zur Arbeit der Kartographen zu leisten. Der erste Name diesbezüglich ist Matthäus Merian, welcher etliche Kuperstichwerke veröffentlichte inklusive der von Martin Zeiller verfassten Topographie. Als Schüler eines Kupferstechers, Verlegers und Druckers ergaben sich die notwendigen Fähigkeiten für seine Beiträge zur Kartographie bereits zu einem grossen Teil aus seiner Ausbildung. Obwohl er in Frankfurt am Main lebte und auch dort das Verlagswesen erlernte entstanden die meisten seiner Werke auf Reisen und vor allem in Basel. Sicher spielte sein Kindheitsbezug zu Basel eine grosse Rolle, da er seine Kindheit dort verbracht hatte, aber trotz zahlreicher Reisen und Ausbildungsstationen kehrte er nach Basel zurück um dort die Mehrzahl seiner Werke zu vollbringen. So auch der 1615/17 entstandenen grossen Stadtplan von Basel. Die genauen Gründe für diese Bevorzugung [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p align="LEFT"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Betrachtet man die grossen, gedruckten, kartographischen Werke des 15. und 16. Jahrhundert so gibt es hier einige zentrale Namen, die schnell aufkommen bezüglich grosser Leistungen in diesem Bereich. Trotz der verschiedenen Werke mit verschiedenen Ansprüchen verteilt über zwei Jahrhunderte, welche diesen Persönlichkeiten zuzuschreiben sind, gibt es eine wiederkehrende Gemeinsamkeit, welche durchaus auffällig ist. Immer wieder taucht die Stadt Basel als Lebens-, Schaffens- oder Bezugsort auf, welche aus unterschiedlichen Gründen notwendige Bedingungen bot um einen relevanten Beitrag zur Arbeit der Kartographen zu leisten.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Der erste Name diesbezüglich ist <i>Matthäus Merian</i>, welcher etliche Kuperstichwerke veröffentlichte inklusive der von <i>Martin Zeiller</i> verfassten <i>Topographie.</i></span></span></p>
<p align="LEFT"><img alt="matthaeus_merian_der_aeltere.jpg" src="http://portrait.kaar.at/200Deutsche4/images/matthaeus_merian_der_aeltere.jpg" /></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Als Schüler eines Kupferstechers, Verlegers und Druckers ergaben sich die notwendigen Fähigkeiten für seine Beiträge zur Kartographie bereits zu einem grossen Teil aus seiner Ausbildung. Obwohl er in Frankfurt am Main lebte und auch dort das Verlagswesen erlernte entstanden die meisten seiner Werke auf Reisen und vor allem in Basel.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Sicher spielte sein Kindheitsbezug zu Basel eine grosse Rolle, da er seine Kindheit dort verbracht hatte, aber trotz zahlreicher Reisen und Ausbildungsstationen kehrte er nach Basel zurück um dort die Mehrzahl seiner Werke zu vollbringen. So auch der 1615/17 entstandenen grossen Stadtplan von Basel. Die genauen Gründe für diese Bevorzugung Basels können vielseitig sein, wobei seine verstärkte Beschäftigung mit dem Druck- und Verlagswesen, welches in Basel definitiv blühte, eine recht überzeugende Motivation darstellt.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><i>Henricus Glareanus </i></span><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">ist ein weiter wichtiger Name für die Kartographie.</span></span></p>
<p align="LEFT"><img alt="Henricus Glareanus" src="http://www.ub.uni-freiburg.de/fileadmin/ub/ausstellung/2006-10-26/personen/glareanus.jpg" /></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Als Professor der Mathematik lieferte er vor allem methodische und technische Beiträge zur Kartographie. Er war Professor in Basel aber auch in Paris und Freiburg, wobei es sich bei allen dreien um wichtige Universitätsstädte handelt. Für die Veröffentlichung seines Buches </span><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><i>De geographia</i></span><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">, einer Anleitung zur Konstruktion von Globensegmenten, wählte er jedoch Basel, wo er auch einen Grossteil seines Lebens verbrachte. In seinem Fall war die Bindung zur Universität wohl der Hauptgrund für die Wahl Basels, wobei er vornehmlich für seine Veröffentlichung Basel im speziellen auswählte, was wiederum auf das Druck- und Verlagswesen deutet.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><i>Simon Grynaeus</i> war Humanist und ein reformierter Theologe und wurde als grosser Gelehrter verehrt.</span></span></p>
<p align="LEFT"><img alt="" src="http://www.library.upenn.edu/exhibits/rbm/kislak/lands/gynaeus4.jpg" /></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"> Er lehre in Heidelberg und später vor allem in Basel. Er editierte ausserhalb seiner Universitätstätigkeit eine Sammlung von Reisebeschreibungen. Infolge dessen gab er 1532 das Geographiebuch <i>Novus orbis regionum ac insularum veteribus incognitarum </i>in Basel heraus. Auch hier kann wieder eine Verknüpfung zur Universität erkannt werden vor allem in Verbindung zum Anfang 16. Jahrhundert blühenden Humanismus in Basel.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Einer der wichtigsten Namen ist <i>Sebastian Münster</i>.</span></span></p>
<p align="LEFT"><a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Muenster_de_Bry_Web.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1185" alt="Muenster_de_Bry_Web" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Muenster_de_Bry_Web-226x300.jpg" width="226" height="300" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Muenster_de_Bry_Web-226x300.jpg 226w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Muenster_de_Bry_Web-218x290.jpg 218w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Muenster_de_Bry_Web.jpg 591w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></a></p>
<p>(Kupferstich von Theodor de Bry (1528-1598), 1669 / Universitätsbibliothek Basel, Kartensammlung Portr BS Muenster S 1489, 7a)</p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Er ist der Urheber der grossen <i>Cosmographiae universalis, </i>welches zu den umfangreichsten, kartographischen Werken gezählt werden kann. Zunächst Professor für Hebräisch in Heidelburg wendete er sich erst später der Geographie zu. Nach seinem Übertritt zur Reformation 1529 fand er in Basel Hochachtung, wo er auch lebte und seine Werke veröffentlichte. Tatsächlich war er bereits seit 1521 Professor an der Universität Basel geworden. Das oberrheinische Gebiet, welches er ausführlich kartographierte, bereiste er selbst häufig, was auch als Ausdruck einer Verbindung gedeutet werden kann. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Sein Werk blieb für mehr als 100 Jahre das bedeutendste geographische Werk.</span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Auch hier ist wieder eine klare Bedeutung des Humanismus zu erkennen, zusätzlich zur offensichtlichen Verbindung zur Universität und dem persönlichen Bezug zum Oberrheingebiet.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Basel an sich wurde bereits häufig als Humanistenstadt bezeichnet und auch die Universität gilt als diesbezüglich geprägt. Dies kann defintiv als der grosse Faktor der Anziehungskraft bezeichnet werden, welche Basel auf die oben genannten, wichtigen Persönlichkeiten ausgeübt hat.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Gleichzeitig sollte aber die Relevanz der Reformation und des in Fahrt geratenen Druckereiwesens nicht unterschätzt werden. Dies sind selbstverständlich Faktoren die Basel generell zu einer wichtigen Stadt gemacht haben, aber es hier klar zu sehen, dass es auch zu einigen der grossen Errungenschaften in der Kartographie des 15. und 16. Jahrhunderts beigetragen hat.</span></span></p>
<p align="LEFT">Quelle:</p>
<p>Weltbild – Kartenbild. Geographie und Kartographie in der frühen Neuzeit<br />
/ Bearb. von Mechthild Schüler. Hrsg. von Elmar Mittler und Inka Tappen-<br />
beck. 2., durchgesehene Aufl. 2002. 94 S. mit Abb.</p>
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		<title>Basel in der Cosmographia</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Dec 2012 12:25:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Basel]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtansichten]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Cosmographia von 1545 befindet sich die Beschreibung Basels im 3. Buch auf den Seiten CCCXXXVIII bis CCCLIII, bzw. 462-478: Cosmographia 1545, Online-Ausgabe der Universitäts- und Landesbibliothek, Düsseldorf: S. 338/462: &#8220;Von der namhafftigen unnd in aller Welt bekanten Stadt Basel/und was sich do vonjar zu jar zuogetragen hat.&#8221; &#8211; Basel und Basler Wappen S. 341/465: Das Erdbeben von 1356 S. 347/471: &#8220;Delphinisch oder der Armeniecken krieg bey der statt Basel.&#8221; &#8211; feindliche Heere auf dem Birsköpfli S.353/477: Der Blitz schlägt in einen Pulverturm ein (Herbst 1526) &#160;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In der <em>Cosmographia</em> von 1545 befindet sich die Beschreibung Basels im 3. Buch auf den Seiten CCCXXXVIII bis CCCLIII, bzw. 462-478:</p>
<p><em>Cosmographia</em> 1545, Online-Ausgabe der Universitäts- und Landesbibliothek, Düsseldorf:</p>
<p>S. 338/462:<a href="http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/193500"> &#8220;<em>Von der namhafftigen unnd in aller Welt bekanten Stadt Basel/und was sich do vonjar zu jar zuogetragen hat.</em>&#8221; &#8211; Basel und Basler Wappen</a></p>
<p>S. 341/465: <a href="http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/193503">Das Erdbeben von 1356</a></p>
<p>S. 347/471: <a href="http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/193507">&#8220;<em>Delphinisch oder der Armeniecken krieg bey der statt Basel.</em>&#8221; &#8211; feindliche Heere auf dem Birsköpfli</a></p>
<p>S.353/477: <a href="http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/193513">Der Blitz schlägt in einen Pulverturm ein (Herbst 1526)</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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