<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Quellen</title>
	<atom:link href="https://paperlandscapes.unibas.ch/?feed=rss2&#038;cat=37" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://paperlandscapes.unibas.ch</link>
	<description>Im Hafen fahre ich zur See – Sebastian Münster und die Welt</description>
	<lastBuildDate>Wed, 05 Oct 2016 14:22:54 +0000</lastBuildDate>
	<language>en-US</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=4.5.32</generator>
	<item>
		<title>Münsters Quellen: Giraldus Cambrensis</title>
		<link>https://paperlandscapes.unibas.ch/?p=950</link>
		<comments>https://paperlandscapes.unibas.ch/?p=950#respond</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 09:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Quellen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://paperlandscapes.unibas.ch/?p=950</guid>
		<description><![CDATA[Die Topographia Hiberniae ist ein geographisch-ethnographisches Werk über Irland, welches persönliche Beobachtungen mit folkloristischer Überlieferung verbindet. Es wurde von Giraldus Cambrensis, einem walisischen Kleriker und Schriftsteller des späten 12. und frühen 13. Jahrhunderts verfasst und in einer ersten Fassung 1188 in Oxford präsentiert. Giraldus Cambrensis galt als sehr gebildet und bekleidete zwischen 1184 und 1196 sogar ein Amt am englischen Königshof. In dieser Funktion begleitete er den späteren König Johann I. 1185 nach Irland, wo er Material für seine beiden Werke sammelte – die Topographia und die Expugnatio Hibernica. Nach seinem Rückzug vom Hof 1196 beschäftigte er sich vorwiegend mit kirchlichen Angelegenheiten und dem Verfassen seiner Werke. Die Topographia ist in drei Bücher aufgeteilt, wobei das erste Geographie und Wildleben behandelt, das zweite von Wundern berichtet und das dritte Geschichte und Gesellschaft Irlands beschreibt. Heute sind drei Manuskripte aus dem 12. Jahrhundert erhalten, an welchen möglicherweise sogar Giraldus selbst beteiligt war. Das Werk genoss langfristige Beliebtheit und wurde ab dem 16. Jahrhundert gedruckt.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die <em>Topographia Hiberniae</em> ist ein geographisch-ethnographisches Werk über Irland, welches persönliche Beobachtungen mit folkloristischer Überlieferung verbindet. Es wurde von Giraldus Cambrensis, einem walisischen Kleriker und Schriftsteller des späten 12. und frühen 13. Jahrhunderts verfasst und in einer ersten Fassung 1188 in Oxford präsentiert. Giraldus Cambrensis galt als sehr gebildet und bekleidete zwischen 1184 und 1196 sogar ein Amt am englischen Königshof. In dieser Funktion begleitete er den späteren König Johann I. 1185 nach Irland, wo er Material für seine beiden Werke sammelte – die <em>Topographia</em> und die <em>Expugnatio Hibernica</em>. Nach seinem Rückzug vom Hof 1196 beschäftigte er sich vorwiegend mit kirchlichen Angelegenheiten und dem Verfassen seiner Werke. Die <em>Topographia</em> ist in drei Bücher aufgeteilt, wobei das erste Geographie und Wildleben behandelt, das zweite von Wundern berichtet und das dritte Geschichte und Gesellschaft Irlands beschreibt. Heute sind drei Manuskripte aus dem 12. Jahrhundert erhalten, an welchen möglicherweise sogar Giraldus selbst beteiligt war. Das Werk genoss langfristige Beliebtheit und wurde ab dem 16. Jahrhundert gedruckt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://paperlandscapes.unibas.ch/?feed=rss2&#038;p=950</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Münsters Quellen</title>
		<link>https://paperlandscapes.unibas.ch/?p=830</link>
		<comments>https://paperlandscapes.unibas.ch/?p=830#respond</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 14:28:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Daniela.Ke]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Quellen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://paperlandscapes.unibas.ch/?p=830</guid>
		<description><![CDATA[Münster wertete alle Quellen aus, die einem gelehrten Humanisten seiner Zeit zur Verfügung standen. Er las Reiseberichte und Beschreibungen der griechischen Antike wie die Historien des Herodot (484-424 v. Chr.) und die Geographie von Strabon (ca. 63 v. Chr. – 25 n. Chr.), denen er Informationen zu Griechenland, Kleinasien und Afrika entnahm, ebenso wie Klaudios Ptolemaios. Er studierte die römischen Texte, etwa Gaius Julius Cäsars Commentarii de Bello Gallico (ca. 52. v. Chr.), die Germania (ca. 98 n. Chr.) von Publius Cornelius Tacitus, die Chorographia des Pomponius Mela (44/43 v. Chr.) und die Naturalis Historia des Plinius (77 n. Chr.). Daneben nutzte Münster mittelalterliche Quellen wie die Berichte zu Marco Polos Asienreisen und den einflussreichen, wenn auch weitgehend fiktionalen Reisebericht Die Reisen des Ritters Jean de Mandeville durch das gelobte Land, Indien und China (1356). Schliesslich interessierten ihn neuste Mitteilungen der frühneuzeitlichen Entdecker und Eroberer wie Christoph Kolumbus und Amerigo Vespucci über die ‚neue Welt‘ oder Gaspar de Carvajals Neuigkeiten über die Amazonen in Südamerika (1542). Obwohl Münster vieles einfach aus diesen Texten übernahm, verfolgt er doch einen quellenkritischen Ansatz, vergleicht Informationen und reflektiert über ihre Glaubwürdigkeit. &#160;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Münster wertete alle Quellen aus, die einem gelehrten Humanisten seiner Zeit zur Verfügung standen. Er las Reiseberichte und Beschreibungen der griechischen Antike wie die Historien des Herodot (484-424 v. Chr.) und die Geographie von Strabon (ca. 63 v. Chr. – 25 n. Chr.), denen er Informationen zu Griechenland, Kleinasien und Afrika entnahm, ebenso wie Klaudios Ptolemaios. Er studierte die römischen Texte, etwa Gaius Julius Cäsars <i>Commentarii de Bello Gallico</i> (ca. 52. v. Chr.), die <i>Germania</i> (ca. 98 n. Chr.) von Publius Cornelius Tacitus, die <i>Chorographia</i> des Pomponius Mela (44/43 v. Chr.) und die <i>Naturalis Historia</i> des Plinius (77 n. Chr.). Daneben nutzte Münster mittelalterliche Quellen wie die Berichte zu Marco Polos Asienreisen und den einflussreichen, wenn auch weitgehend fiktionalen Reisebericht <i>Die Reisen des Ritters Jean de Mandeville durch das gelobte Land, Indien und China</i> (1356). Schliesslich interessierten ihn neuste Mitteilungen der frühneuzeitlichen Entdecker und Eroberer wie Christoph Kolumbus und Amerigo Vespucci über die ‚neue Welt‘ oder Gaspar de Carvajals Neuigkeiten über die Amazonen in Südamerika (1542). Obwohl Münster vieles einfach aus diesen Texten übernahm, verfolgt er doch einen quellenkritischen Ansatz, vergleicht Informationen und reflektiert über ihre Glaubwürdigkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://paperlandscapes.unibas.ch/?feed=rss2&#038;p=830</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
