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	<title>Europa</title>
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	<description>Im Hafen fahre ich zur See – Sebastian Münster und die Welt</description>
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		<title>Europa als Paradies</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Jun 2013 08:50:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Daniela.Ke]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>

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		<description><![CDATA[Die weibliche Darstellung des europäischen Kontinents ist zum einen auf die mythologische Geschichte der Europa zurückzuführen und zum anderen der Idee entsprungen, dass der weibliche Kontinent von einem männlichen Entdecker erobert wird. Die Darstellung Europas als Frau gab es bereits im 13. Jahrhundert; 1537 wurde sie jedoch von Johannes Putsch (1516 – 1542) erstmals als Königin dargestellt. Putsch stand in engem Kontakt zu Karl V. und daher wird vermutet, dass die Europa Regina auch ein Streben nach europäischer Universalmonarchie ausdrückt. Als König von Spanien (Haupt der Europa) und als Kaiser des Heiligen Römischen Reichs (Herz), wird Karl V. metaphorisch zum Lenker und Denker ganz Europas. Durch die Verkörperung des Kontinents traten die europäischen Länder zudem als Einheit auf, die sich den drohenden Türken entgegenstellen konnte (Werner, 2009). Europa hebt sich durch die allegorische Darstellung von den anderen Kontinenten ab. In seiner Einleitung zu Europa schreibt Münster: ‚Darzue ist es ein schön landt, wol geziert mit stetten schlössern, dörffern, und hat ein manhafftig volck, das es übertrifft Asiam und Africam‘ (1545, III). Ausserdem ist die Europa Regina von Meer umgeben. Dies unterstreicht ihre paradiesische Assoziation als einen geschlossenen Garten Eden. Münster bezeichnet zwar nur ‚Teütschland‘ explizit als Paradies, jedoch deutet die [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die weibliche Darstellung des europäischen Kontinents ist zum einen auf die mythologische Geschichte der Europa zurückzuführen und zum anderen der Idee entsprungen, dass der weibliche Kontinent von einem männlichen Entdecker erobert wird. Die Darstellung Europas als Frau gab es bereits im 13. Jahrhundert; 1537 wurde sie jedoch von Johannes Putsch (1516 – 1542) erstmals als Königin dargestellt. Putsch stand in engem Kontakt zu Karl V. und daher wird vermutet, dass die <em>Europa Regina</em> auch ein Streben nach europäischer Universalmonarchie ausdrückt. Als König von Spanien (Haupt der Europa) und als Kaiser des Heiligen Römischen Reichs (Herz), wird Karl V. metaphorisch zum Lenker und Denker ganz Europas. Durch die Verkörperung des Kontinents traten die europäischen Länder zudem als Einheit auf, die sich den drohenden Türken entgegenstellen konnte (Werner, 2009).</p>
<p>Europa hebt sich durch die allegorische Darstellung von den anderen Kontinenten ab. In seiner Einleitung zu Europa schreibt Münster: ‚Darzue ist es ein schön landt, wol geziert mit stetten schlössern, dörffern, und hat ein manhafftig volck, das es übertrifft Asiam und Africam‘ (1545, III). Ausserdem ist die <em>Europa Regina</em> von Meer umgeben. Dies unterstreicht ihre paradiesische Assoziation als einen geschlossenen Garten Eden. Münster bezeichnet zwar nur ‚Teütschland‘ explizit als Paradies, jedoch deutet die Donau und ihre Teilung in vier Flussarme am unteren Ende der <em>Europa Regina</em> auf den biblischen Fluss im Paradies hin (Schmale, 2006).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Europadarstellungen</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Jun 2013 08:42:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Daniela.Ke]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>

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		<description><![CDATA[Münster appelliert in seiner Einführung zum 2. Buch an seine Leserschaft: ‚Etwas fruchtbarlichen zulernen in den landschafften Europe / Africe und Asie / ist von nöten dz du vor allen dinge in kopff fassest gelegenheit der gantzen weldt / der erden unnd des moeres / wie sie in einander staecken / und wie das erdtrich uss dem moere sich erhebt.‘ (1544, XXIX). Man soll sich also durch die Cosmographia ein Wissen über die räumliche Zusammensetzung der Welt aneignen. Am Beispiel der Europakarten zeigt sich, wie tückisch diese Wissensvermittlung sein kann. Denn Karten sind nicht bloss eine exakte Darstellung einer Region, sondern kommunizieren auch Werte und Ideen, die unsere Vorstellung der Welt mit beeinflussen. Beim Betrachten von Giraldus Cambrensis’ Europakarte wird klar, dass die kartografische Imagination umso deutlicher zum Vorschein tritt, je geringer die geographische Genauigkeit ist. Die ersten Europakarten der Cosmographia basieren auf Claudius Ptolemäus’ gesüdeter Karte, die später durch eine genordete ersetzt wurde. Dank der kontinuierlichen Veröffentlichung der Cosmographia lässt sich eine wachsende Präzision in der Darstellung Europas feststellen. Daher verwundert zunächst die Integration einer allegorischen Europakarte ab 1556, die keinen Anspruch auf Genauigkeit erhebt.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Münster appelliert in seiner Einführung zum 2. Buch an seine Leserschaft:</p>
<p style="text-align: center;">‚Etwas fruchtbarlichen zulernen in den landschafften Europe / Africe und<br />
Asie / ist von nöten dz du vor allen dinge in kopff fassest gelegenheit der<br />
gantzen weldt / der erden unnd des moeres / wie sie in einander staecken<br />
/ und wie das erdtrich uss dem moere sich erhebt.‘ (1544, XXIX).</p>
<p>Man soll sich also durch die <em>Cosmographia</em> ein Wissen über die räumliche Zusammensetzung der Welt aneignen. Am Beispiel der Europakarten zeigt sich, wie tückisch diese Wissensvermittlung sein kann. Denn Karten sind nicht bloss eine exakte Darstellung einer Region, sondern kommunizieren auch Werte und Ideen, die unsere Vorstellung der Welt mit beeinflussen.</p>
<p>Beim Betrachten von Giraldus Cambrensis’ Europakarte wird klar, dass die kartografische Imagination umso deutlicher zum Vorschein tritt, je geringer die geographische Genauigkeit ist. Die ersten Europakarten der<em> Cosmographia</em> basieren auf Claudius Ptolemäus’ gesüdeter Karte, die später durch eine genordete ersetzt wurde. Dank der kontinuierlichen Veröffentlichung der <em>Cosmographia</em> lässt sich eine wachsende Präzision in der Darstellung Europas feststellen. Daher verwundert zunächst die<br />
Integration einer allegorischen Europakarte ab 1556, die keinen Anspruch auf Genauigkeit erhebt.</p>
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		<title>Europakarte einer französischen Cosmographia-Ausgabe</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 08:20:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Vergleich zu späteren, genordeten Europakarten der Cosmographia erstreckt sich diese Karte weit nach Osten bis hin zum Kaspischen Meer. La cosmographie universelle de tout le monde …/ Auteur en partie Munster ; mai beaucoup plus augmentée, ornée et enrichie par François de Belle-Forest, gedruckt 1575 in Paris bei Nicolas Chesneau, Holzschnitt Universitätsbibliothek Basel, Falk 8 (vor Spalte 5 eingebunden) Das Original ist in unserer Ausstellung zu sehen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Vergleich zu späteren, genordeten Europakarten der<em> Cosmographia</em> erstreckt sich diese Karte weit nach Osten bis hin zum Kaspischen Meer.</p>
<p><a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Europakarte_Falk8_Web.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-1487" alt="Europakarte_Falk8_Web" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Europakarte_Falk8_Web-1024x744.jpg" width="1024" height="744" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Europakarte_Falk8_Web-1024x744.jpg 1024w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Europakarte_Falk8_Web-290x210.jpg 290w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Europakarte_Falk8_Web-300x218.jpg 300w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Europakarte_Falk8_Web.jpg 1181w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<p><em>La cosmographie universelle de tout le monde …/ Auteur en partie Munster ; mai beaucoup plus augmentée, ornée et enrichie par François de Belle-Forest</em>, gedruckt 1575 in Paris bei Nicolas Chesneau, Holzschnitt</p>
<p>Universitätsbibliothek Basel, Falk 8 (vor Spalte 5 eingebunden)</p>
<p>Das Original ist in unserer Ausstellung zu sehen.</p>
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		<title>Allegorische Europakarte</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 08:18:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Europa Regina erscheint erst nach Münsters Tod ab 1556 in vereinzelten Ausgaben und ist ab 1588 vermehrt in der Cosmographia enthalten (Schmale, 2001). Cosmographey, Oder beschreibung Aller Länder herrschafftenn und fürnemesten Stetten des gantzen Erdbodens, sampt ihren Gelegenheiten, Eygenschafften, Religion, Gebreuchen, Geschichten unnd Handthierungen, etc., gedruckt 1588 in Basel bei Petri, Holzschnitt Universitätsbibliothek Basel, Ew 494 Folio, XLI]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die <em>Europa Regina</em> erscheint erst nach Münsters Tod ab 1556 in vereinzelten Ausgaben und ist ab 1588 vermehrt in der <em>Cosmographia</em> enthalten (Schmale, 2001).</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/EuropaRegina_Web.jpg"><img class="size-full wp-image-1491 aligncenter" alt="EuropaRegina_Web" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/EuropaRegina_Web.jpg" width="472" height="773" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/EuropaRegina_Web.jpg 472w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/EuropaRegina_Web-177x290.jpg 177w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/EuropaRegina_Web-183x300.jpg 183w" sizes="(max-width: 472px) 100vw, 472px" /></a></p>
<p><em>Cosmographey, Oder beschreibung Aller Länder herrschafftenn und fürnemesten Stetten des gantzen Erdbodens, sampt ihren Gelegenheiten, Eygenschafften, Religion, Gebreuchen, Geschichten unnd Handthierungen, etc.</em>, gedruckt 1588 in Basel bei Petri, Holzschnitt</p>
<p>Universitätsbibliothek Basel, Ew 494 Folio, XLI</p>
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		<title>Die Topographia Hibernica</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 08:17:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>

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		<description><![CDATA[Giraldus Cambrensis’ (1146-1223) Topographia Hibernica enthält eine nach Süd-Osten ausgerichtete Europakarte. Die Anordnung der Ortschaften ist topologisch, aber nicht geographisch korrekt. So liegt Rom aus irischer Perspektive richtigerweise ‚hinter‘ den Alpen, aber die Distanz zwischen Dublin und Rom ist im Verhältnis zu der Länge Grossbritanniens verzerrt. Man vermutet, dass diese Karte auf Cambrensis’ Reiseerfahrungen nach Rom basiert, denn die Auswahl der eingezeichneten Ortschaften könnte den Stationen seiner Route entsprechen (O&#8217;Loughlin, 2000). National Library of Ireland, Topographia Hibernica, fol. 48r]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Münsters Quellen: Giraldus Cambrensis" href="http://paperlandscapes.unibas.ch/?p=950">Giraldus Cambrensis</a>’ (1146-1223) <em>Topographia Hibernica</em> enthält eine nach Süd-Osten ausgerichtete Europakarte. Die Anordnung der Ortschaften ist topologisch, aber nicht geographisch korrekt. So liegt Rom aus irischer Perspektive richtigerweise ‚hinter‘ den Alpen, aber die Distanz zwischen Dublin und Rom ist im Verhältnis zu der Länge Grossbritanniens verzerrt. Man vermutet, dass diese Karte auf Cambrensis’ Reiseerfahrungen nach Rom basiert, denn die Auswahl der eingezeichneten Ortschaften könnte den Stationen seiner Route entsprechen (O&#8217;Loughlin, 2000).</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/CambrensisEuropakarte_Web.jpg"><img class="size-full wp-image-1495 aligncenter" alt="CambrensisEuropakarte_Web" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/CambrensisEuropakarte_Web.jpg" width="472" height="651" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/CambrensisEuropakarte_Web.jpg 472w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/CambrensisEuropakarte_Web-217x300.jpg 217w" sizes="(max-width: 472px) 100vw, 472px" /></a></p>
<p style="text-align: center;">National Library of Ireland, <em>Topographia Hibernica</em>, fol. 48r</p>
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		<title>Der fremde Norden</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jun 2013 16:08:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Johanna S]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Fremde]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Mythen und Legenden]]></category>
		<category><![CDATA[Weltbild]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Im Hafen Fahre ich zur See]]></category>
		<category><![CDATA[Norden]]></category>

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		<description><![CDATA[Ergänzungen zu Vitrine 11 in der Ausstellung &#8220;Im Hafen fahre ich zur See&#8221;. Alle Seitenangaben beziehen sich auf die Ausgabe von 1545, digitalisiert und zur Verfügung gestellt von der Universität Düsseldorf. Link: http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/titleinfo/193012 &#160; Beschreibung des Künigreichs Deñmarck, sampt andern mitnächtigen Künigreichen, Schweden, Gothen, Nortwegen etc. vnd was sich darin nach und nach verlauffen hat. (S. 716) &#160; So lautet der Untertitel zu Münsters viertem Buch der Cosmographia. Auf den nachfolgenden Seiten folgt eine Abhandlung der geschichtlichen und politischen Entwicklung Dänemarks; inklusive einer Aufzählung der Könige, aussenpolitischen Spannungen und Beziehungen sowie eines Berichts, wie Dänemark christianisiert wurde. Die ganze Abhandlung über Dänemark erstreckt sich über stolze 23 Seiten. Anschliessend folgen ähnliche, jedoch klar kürzere Abhandlungen über Norwegen (gerade mal eine Seite) und Schweden (immerhin knapp vier Seiten). Bei der Abhandlung von Finnland (ca. zwei Seiten) wird ein besonderes Augenmerk auf die finnische Sprache gelegt. Illustriert wird dies unter anderem durch die Übersetzung des Vater Unsers auf Finnisch (S. 744/5). &#160; &#160; Island, Lappland und Grönland bilden den Abschluss des Überblicks über die nordischen („mitnächtlichen“) Länder. Zusammen umfassen sie gerade mal zweieinhalb Seiten und der Fokus ist bei diesen Ländern klar auf dem Fremden und der Wildheit der Natur und der Einwohner. Dass diese [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ergänzungen zu Vitrine 11 in der Ausstellung &#8220;Im Hafen fahre ich zur See&#8221;. Alle Seitenangaben beziehen sich auf die Ausgabe von 1545, digitalisiert und zur Verfügung gestellt von der Universität Düsseldorf. Link: <a href="http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/titleinfo/193012" target="_blank">http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/titleinfo/193012</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;padding-left: 30px"><i>Beschreibung des Künigreichs Deñmarck, sampt andern mitnächtigen Künigreichen, Schweden, Gothen, Nortwegen etc. vnd was sich darin nach und nach verlauffen hat.</i> (S. 716)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So lautet der Untertitel zu Münsters viertem Buch der <i>Cosmographia.</i> Auf den nachfolgenden Seiten folgt eine Abhandlung der geschichtlichen und politischen Entwicklung Dänemarks; inklusive einer Aufzählung der Könige, aussenpolitischen Spannungen und Beziehungen sowie eines Berichts, wie Dänemark christianisiert wurde. Die ganze Abhandlung über Dänemark erstreckt sich über stolze 23 Seiten. Anschliessend folgen ähnliche, jedoch klar kürzere Abhandlungen über Norwegen (gerade mal eine Seite) und Schweden (immerhin knapp vier Seiten). Bei der Abhandlung von Finnland (ca. zwei Seiten) wird ein besonderes Augenmerk auf die finnische Sprache gelegt. Illustriert wird dies unter anderem durch die Übersetzung des Vater Unsers auf Finnisch (S. 744/5).</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_771" style="width: 310px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/193774"><img class="size-medium wp-image-771" alt="Das Vater Unser in Finnisch" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Bildschirmfoto-2013-06-07-um-12.59.00-300x68.png" width="300" height="68" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Bildschirmfoto-2013-06-07-um-12.59.00-300x68.png 300w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Bildschirmfoto-2013-06-07-um-12.59.00-290x66.png 290w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Bildschirmfoto-2013-06-07-um-12.59.00.png 881w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Das Vater Unser in Finnisch</p></div>
<div id="attachment_772" style="width: 310px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/193775"><img class="size-medium wp-image-772" alt="Vater Unser in Finnisch (forts.)" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Bildschirmfoto-2013-06-07-um-12.59.56-300x65.png" width="300" height="65" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Bildschirmfoto-2013-06-07-um-12.59.56-300x65.png 300w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Bildschirmfoto-2013-06-07-um-12.59.56-290x63.png 290w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Bildschirmfoto-2013-06-07-um-12.59.56.png 874w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Vater Unser in Finnisch (forts.)</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Island, Lappland und Grönland bilden den Abschluss des Überblicks über die nordischen („mitnächtlichen“) Länder. Zusammen umfassen sie gerade mal zweieinhalb Seiten und der Fokus ist bei diesen Ländern klar auf dem Fremden und der Wildheit der Natur und der Einwohner. Dass diese Länder an der Peripherie Europas unbekannt und „Fakten“ darüber eher spekulativer Natur sind, ist offensichtlich. Gerade bei der Beschreibung Lapplands tritt auch Münsters an Rassismus grenzender Eurozentrismus hervor:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="padding-left: 30px;text-align: center"><i>Dis land vnd seine ynwoner werden darumb Lappen genant, das es läppisch leüt seind, vnd nit durchaus witzig, ganz wild, vnd zum theil viehisch.</i> (S. 746.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie es auch in den anderen Himmelsrichtungen der Fall ist, gilt: Je weiter weg von Zentraleuropa das Land und die Leute sind, desto weniger ist bekannt und desto mehr ranken sich die Gerüchte und Spekulationen um diese fernen, fremden Gebiete.</p>
<p>Am eindrucksvollsten kommt das in der Beschreibung Grönlands zur Geltung. Obwohl so gut wie nichts darüber bekannt ist, so verfasste Münster doch immerhin einen Abschnitt dazu:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;padding-left: 30px"><i>Wie vor gemelt, dis land wirt also genent, das trefflich gut weid darin wechst, wie auch die käs vnd butter so mit grossem hauffen daraus gefürt werden, das anzeigen. Es seind zwen bischoffliche sitz darinn, die dem erzbischoff von Drontheim in Norwegiê gelegen vnd worffen seind. S volck in disem land ist gar wanckelmütig, vnnd ghat fast mitt zauberey vmb. Man meint das dis land sich von den Lappen ziehe biss zu den neüwen ins[len] die sich gegen mitnacht strecken. Weiter weisst man von disem land nichts zu sagen.</i> (S. 747)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Europa &#8220;auf dem Kopf&#8221; &#8211; Cosmographia von 1544</title>
		<link>https://paperlandscapes.unibas.ch/?p=625</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 10:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Daniela.Ke]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>

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		<description><![CDATA[Die erste Ausgabe der Cosmographia enthält eine gesüdete Europakarte basierend auf Ptolemäus, wie diese aus der Geographia Universalis: Geographia Universalis,  1540 Universitätsbibliothek Basel, EU I 8   Einleitend zur Karte steht: &#8220;New Europa. Es hat Ptolemeus nit sunderlichen Europam beschriben /aber man möcht uss den landttafeln die Europa begreifft lichtlich ein gantz Europam beschreiben nach Ptolemei fürschribung. Uns zuo unsern zeiten ist nützer die new dan alt beschreibung-sitten mal von Prolemei zeitten har-gros verendrung in dissen und andern lendern sich verlauffen han. Europa wie vor auch zuom theil gemelt ist-ist fast ein treffelich fruchtbar landt und hat ein natürlichen temperierten lufft-ein milten himmel und ist kein mangel dar in an wein-korn und fruchtbaren baumen. Darzuo ist es ein schön landt-wol geziert mit stetten schlössern-dörffern-und hat ein manhafftig volck-das es übertrifft Asiam und Africam. Es wirt allenthalben ingewont von den menschen-aussgenommen ein klein theil-do man kelte halb nit wol wonen mag gegen mittnacht zuo. Es sindt etlich örter mit ruohen bergen überzogen-und do ist ein ruohe wonung. Aber wo es eben ist-ist guot landt-und wachsen do alle ding mit solichen überfluss das man den bergen inwonern domit zuo hilff kompt. Europa ist rich an gold silber kupffer-zin-isen-besunder in Teutsch landt und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die erste Ausgabe der <em>Cosmographia</em> enthält eine gesüdete Europakarte basierend auf Ptolemäus, wie diese aus der <em>Geographia Universalis</em>:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Europa_gesuedet_EU_I_82_Web.jpg"><img class="size-full wp-image-1505 aligncenter" alt="Europa_gesuedet_EU_I_82_Web" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Europa_gesuedet_EU_I_82_Web.jpg" width="886" height="713" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Europa_gesuedet_EU_I_82_Web.jpg 886w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Europa_gesuedet_EU_I_82_Web-290x233.jpg 290w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2013/06/Europa_gesuedet_EU_I_82_Web-300x241.jpg 300w" sizes="(max-width: 886px) 100vw, 886px" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em>Geographia Universalis</em>,  1540</p>
<p style="text-align: center;">Universitätsbibliothek Basel, EU I 8</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Einleitend zur Karte steht:</p>
<p>&#8220;New Europa. Es hat Ptolemeus nit sunderlichen Europam beschriben /aber man möcht uss den landttafeln die Europa begreifft lichtlich ein gantz Europam beschreiben nach Ptolemei fürschribung. Uns zuo unsern zeiten ist nützer die new dan alt beschreibung-sitten mal von Prolemei zeitten har-gros verendrung in dissen und andern lendern sich verlauffen han. Europa wie vor auch zuom theil gemelt ist-ist fast ein treffelich fruchtbar landt und hat ein natürlichen temperierten lufft-ein milten himmel und ist kein mangel dar in an wein-korn und fruchtbaren baumen. Darzuo ist es ein schön landt-wol geziert mit stetten schlössern-dörffern-und hat ein manhafftig volck-das es übertrifft Asiam und Africam. Es wirt allenthalben ingewont von den menschen-aussgenommen ein klein theil-do man kelte halb nit wol wonen mag gegen mittnacht zuo. Es sindt etlich örter mit ruohen bergen überzogen-und do ist ein ruohe wonung. Aber wo es eben ist-ist guot landt-und wachsen do alle ding mit solichen überfluss das man den bergen inwonern domit zuo hilff kompt. Europa ist rich an gold silber kupffer-zin-isen-besunder in Teutsch landt und Norbegien wirt gross guot von silber auss den bergen gezogen. Ungern hat das best gold-Kernten den besten stahel. Gewurtz edel gestein-wolriechend ding als wirach etc. findt man nit in Europa man bringt es auss Asia. Europa für andere lender ist vol zamer thier-werden wenig schedlich gefunden.&#8221; (Cosmographia, 1544 / Universitätsbibliothek Basel, EU I 55, Tafel III)</p>
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		<item>
		<title>Les Suisses, les alliés des Suisses et leurs sujets, qui peuvent passer sous le nom des Suisses</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Dec 2012 12:28:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lysander Buechli]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Karte ist 1667 in Paris entstanden, Urheber ist Nicolas Sanson aus Abbeville an der Somme. Dieser wird in der Karte als königlicher Geograph (entsprechend &#8220;privilegiert&#8221;, für die Dauer von 20 Jahren) genannt. Die Karte ist also zur Zeit des &#8220;Sonnenkönigs&#8221; Ludwig XIV. entstanden, wurde aber wohl eher nicht von diesem selbst in Auftrag gegeben. Es handelt sich um einen 35 auf 54 cm grossen Kupferdruck. Die Karte ist koloriert, jedoch ist fraglich, wer diese Einfärbung vorgenommen hat. Diese Karte existiert auch in nicht oder anders eingefärbten Varianten, weswegen davon auszugehen ist, dass die Einfärbung nicht von demjenigen vorgenommen wurde, der die Karte drucken liess bzw. sie gezeichnet hatte. Die Karte ist genordet, was durch die Angabe der nördlichen Himmelsrichtung oben (Septentrion) kenntlich gemacht ist. An den Rändern ist ein Gradsystem angebracht. Die Legende verrät uns, dass die Karte die Eidgenossenschaft (orange) mit den Zugewandten Orten (Alliés=grün) und den Gemeinen Herrschaften (Sujets=rot) darstellt. Dies seien die Gebiete, wo jene wohnen, die &#8220;man als Schweizer kennt&#8221; (qui peuvent passer sous le nom de Suisses). Das könnte zeigen, dass die &#8220;Nation&#8221; der Schweiz bzw. die äussere Wahrnehmung derselben sich erst in dieser Zeit so wirklich zu konstituieren beginnt. Der Kartenmassstab (Eschelle) rechts auf [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.e-rara.ch/bau_1/content/titleinfo/4092056" target="_blank" rel="attachment wp-att-319"><img class="size-medium wp-image-319 alignright" alt="Les Suisses, les alliés des Suisses et leurs sujets, qui peuvent passer sous le nom des Suisses, partie de Souabe" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2012/12/4092058-e1355401776965-300x209.jpg" width="300" height="209" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2012/12/4092058-e1355401776965-300x209.jpg 300w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2012/12/4092058-e1355401776965.jpg 909w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Diese Karte ist 1667 in Paris entstanden, Urheber ist Nicolas Sanson aus Abbeville an der Somme. Dieser wird in der Karte als königlicher Geograph (entsprechend &#8220;privilegiert&#8221;, für die Dauer von 20 Jahren) genannt. Die Karte ist also zur Zeit des &#8220;Sonnenkönigs&#8221; Ludwig XIV. entstanden, wurde aber wohl eher nicht von diesem selbst in Auftrag gegeben. Es handelt sich um einen 35 auf 54 cm grossen Kupferdruck. Die Karte ist koloriert, jedoch ist fraglich, wer diese Einfärbung vorgenommen hat. Diese Karte existiert auch in nicht oder anders eingefärbten Varianten, weswegen davon auszugehen ist, dass die Einfärbung nicht von demjenigen vorgenommen wurde, der die Karte drucken liess bzw. sie gezeichnet hatte.</p>
<p>Die Karte ist genordet, was durch die Angabe der nördlichen Himmelsrichtung oben (Septentrion) kenntlich gemacht ist. An den Rändern ist ein Gradsystem angebracht.</p>
<p>Die Legende verrät uns, dass die Karte die Eidgenossenschaft (orange) mit den Zugewandten Orten (Alliés=grün) und den Gemeinen Herrschaften (Sujets=rot) darstellt. Dies seien die Gebiete, wo jene wohnen, die &#8220;man als Schweizer kennt&#8221; (qui peuvent passer sous le nom de Suisses). Das könnte zeigen, dass die &#8220;Nation&#8221; der Schweiz bzw. die äussere Wahrnehmung derselben sich erst in dieser Zeit so wirklich zu konstituieren beginnt. Der Kartenmassstab (Eschelle) rechts auf der Karte zeigt die französische Leuge (lieue=Längenmass römischer Herkunft, vergleichbar der Meile) im Vergleich zur schweizerischen Leuge.</p>
<p>Link zu Karte: http://www.e-rara.ch/bau_1/content/titleinfo/4092056</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Afbeeldinge van de Maes, van de stadt Rotterdam tot in zee, met de aengelege steden en plaetsen, sanden, drooghten, en coersen, soo als die tegenwoordigh bevaren wert / int licht gebracht door Jacob Quacg</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Dec 2012 11:52:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Fiona]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturelle Topographien]]></category>

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		<description><![CDATA[ABBILDUNG DER MAAS Warum die Beschäftigung mit dieser Karte? Die Karte zeigt das bildgewordene Gewässer der Maas. Die Maas ist ein fast 900km langer Fluss, der kurz vor Rotterdam mit dem Rhein zusammenfliesst und somit das Maas/Rhein-Delta bildet, wo sich heute der Rotterdamer Hafen erstreckt. Die Karte wurde von Jacob Quacg im Jahr 1665 erstellt und besteht aus vier Blätter mit einer Grösse von je ca. 61 x 47 cm. Über den Macher der Karte ist nicht sehr viel bekannt: Jacob Quacg, oder auch Quack, war ein englischer Verleger und Postmeister in Rotterdam. Er starb 1668.[1] &#160; Die Gruppe um Simeon Jankovic, Lea Sahlmann und Fiona Koelbing setzte sich intensiv mit dem Element des Wassers in der Kartographie auseinander und widmet sich der Frage nach der Darstellung von Gewässern auf historisch-kartographischem Material der UB Basel. Das Interesse an dieser spezifischen Darstellung rührt aus der Schlichtheit der Karte und der Reduktion von den gängigen Landinformationen, die auf anderen Karten in einer derartigen Fülle dargeboten werden, dass der Wald vor lauter Bäumen nicht mehr gesehen werden kann. Währenddem sich Simeon Jankovic mit den Darstellungen der Schiffe, Sandbänke und Linien beschäftigte, widmete sich Lea Sahlmann dem Kompass und der Flussallegorie und dem Meeresgott und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_378" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.e-rara.ch/bau_1/content/titleinfo/3934590"><img class="size-full wp-image-378" alt="Zusammengesetzte Karte. Die Originale sind an der UB Basel" src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2012/12/fluss-ganz-e1355409788889.png" width="600" height="206" /></a><p class="wp-caption-text">Zusammengesetzte Karte. Die Originale sind an der UB Basel</p></div>
<p><strong>ABBILDUNG DER MAAS</strong></p>
<p><strong>Warum die Beschäftigung mit dieser Karte?</strong></p>
<p>Die Karte zeigt das bildgewordene Gewässer der Maas. Die Maas ist ein fast 900km langer Fluss, der kurz vor Rotterdam mit dem Rhein zusammenfliesst und somit das Maas/Rhein-Delta bildet, wo sich heute der Rotterdamer Hafen erstreckt. Die Karte wurde von Jacob Quacg im Jahr 1665 erstellt und besteht aus vier Blätter mit einer Grösse von je ca. 61 x 47 cm. Über den Macher der Karte ist nicht sehr viel bekannt: Jacob Quacg, oder auch Quack, war ein englischer Verleger und Postmeister in Rotterdam. Er starb 1668.<a title="" href="#_ftn1">[1]</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Gruppe um Simeon Jankovic, Lea Sahlmann und Fiona Koelbing setzte sich intensiv mit dem Element des Wassers in der Kartographie auseinander und widmet sich der Frage nach der Darstellung von Gewässern auf historisch-kartographischem Material der UB Basel.</p>
<p>Das Interesse an dieser spezifischen Darstellung rührt aus der Schlichtheit der Karte und der Reduktion von den gängigen Landinformationen, die auf anderen Karten in einer derartigen Fülle dargeboten werden, dass der Wald vor lauter Bäumen nicht mehr gesehen werden kann.</p>
<p>Währenddem sich Simeon Jankovic mit den Darstellungen der Schiffe, Sandbänke und Linien beschäftigte, widmete sich Lea Sahlmann dem Kompass und der Flussallegorie und dem Meeresgott und Fiona Koelbing nahm sich der perspektivischen Ausarbeitung der Städte und Landschaften an. Die folgenden Artikel streifen Eckpunkte ihres Arbeitsprozesses und geben einige Gedanken wieder, die Kernaspekte des Seminars waren.</p>
<div>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<p><strong>Part 1</strong></p>
<p>Die Faszination, die Karten im Allgemeinen und diese im Speziellen auf mich ausüben, liegt in ihren unterschiedlichen künstlerischen Visualisierungen. Die bildlichen Darstellungen können einerseits auf ihre Funktion und ihren Gehalt hin als wertvoll betrachtet werden, andererseits besitzen sie auch im Hinblick auf ihre rein visuelle Erscheinung einen hohen Wert und verweisen auf bestimmte Techniken und den Zeitgeist einer vergangenen Kultur. Warum hat man gewisse Dinge so dargestellt, wie sie nun eben dargestellt sind?</p>
<p>Die Schwierigkeit dieser Problemstellung ist die Tatsache, dass beinahe keine Fachliteratur vorhanden ist, die sich dem Thema Kartographie aus einem kunsthistorischen Blickwinkel nähert. Als Empfehlung möchte ich allerdings David Buisserets The Map Maker’s Quest &#8211; Depicting</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Spannend ist zu sehen, dass in mittelalterlichen Karten, die meistens von Klerikern angefertigt wurden und der Vermittlung von christlichen Imaginationen und Weltanschauungen dienten, keine eindeutige Perspektive auszumachen ist – die Entwicklung der Zentralperspektive sollte ja erst um 1500 durch Filippo Brunelleschi erfolgen – und somit ein interessantes Durch- und Nebeneinander auf den damaligen Karten auszumachen ist. Oftmals werden diese mittelalterlichen Weltkarten als wenig objektiv abgestempelt, da sie einerseits eben ein vollkommen anderes Weltbild wiedergeben als das heutige und andererseits weil sie in ihrer Darstellungsweise nicht exakt zu sein scheinen. Auf die Frage nach der Objektivität möchte ich an dieser Stelle nicht näher eingehen, sondern in erster Linie auf die Visualität fern von jeglicher Wertung betreffend derer Korrektheit.</p>
<p>Peter Barbar, der Leiter der Kartographieabteilung der British Library, macht darauf aufmerksam, dass die mittelalterlichen Karten Raum und bemerkenswerterweise ebenso Zeit abbilden, und dass die Vielfalt an Karten im Mittelalter weit ausgereifter war, als lange Zeit angenommen wurde.<a title="" href="#_ftn2">[2]</a></p>
<p>Von grosser Bedeutung für die weitere Entwicklung von Karten waren die Stundenbücher wie wir sie von namhaften Künstlern wie den Limbourg oder den Van Eyck Brüdern kennen. In den Stundenbüchern sind illustrierte Texte der stündlichen Gebete abgebildet. So auch in <i>Très Riches Heures</i> der Gebrüder Limbourg, in welchem die älteste erhaltene Karte zu finden ist: Das Stundenbuch zeigt die Stadt Rom mit ihren wichtigsten Monumenten.<a title="" href="#_ftn3">[3]</a></p>
<p>Neben Künstlern wie Leon Battista Alberti oder Jean Fouquet sticht einer, der sich ebenfalls mit der Kartographie beschäftigte, besonders heraus. Es ist Leonardo da Vinci (1452-1519), der in der Lage war Grundrisse grosser Gebiete zu fertigen oder diese aus der Vogelperspektive darzustellen. Er vereinte diese zwei Anschauungsarten manchmal in einer Karte um dadurch eine möglichst vollständige Version eines Ortes oder Vorstellung über eine Stadt zu bieten. Auch seine zwei Zeitgenossen Raphael Sanzio und Michelangelo Buonarotti widmeten sich ausgiebig dem Zeichnen von Plänen, seien es nun Grundrisse für Häuserrenovationen oder die Befestigung der Stadtmauern.<a title="" href="#_ftn4">[4]</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So sehen wir, dass sich die Karten aus unterschiedlichen Ursprüngen und in unterschiedliche Richtungen entwickelten. Die Kartographie wurde benutzt in der Seefahrt, diente der Festhaltung und gleichzeitigen Inbesitznahme  von Entdecktem, vereinfachte die Orientierung, gab eine Vorstellung über zukünftige Bauten, war manchmal blosse Dekoration oder Hintergrund auf einem Gemälde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Welchen Ursprung hat die hier vorliegende Karte von Jacob Quack und welchem Zweck dient(e) sie?</p>
<p>Zur möglichen Klärung dieser Frage möchte ich mich auf erneut auf David Buisseret berufen. Kartenentwürfe von Landschaften entstanden aus den Entwicklungen in der landwirtschaftlichen Produktion oder als Teil militärischer Strategieplänen, wohingegen Stadtpläne eine grosse Verbreitung auf Grund der neuen Reproduktionstechniken erfuhren.<a title="" href="#_ftn5">[5]</a></p>
<p>Im Bezug auf die Karte ist festzustellen, dass es sich um eine landschaftliche Darstellung handelt, die dem Betrachter das Gelände und dessen Beschaffenheit aufzeigt (Dünen, Wasser, Sandbänke) sowie die Wegverbindungen von Stadt zu Stadt angibt. Gewisse Ortschaften sind auch heute noch zu identifizieren: Rotterdam, Delfs Haven (heute Delfshaven), Schie Dam (heute Schiedam), Vlaerdinge (heute Vlaardingen), Delft, Den Briel (heute Brielle) und Hoeck van Hollant (heute Hoek van Holland).</p>
<p>Auf Grund des abgebildeten Maas/Rhein-Deltas, den ziemlich genau lokalisierten Städten und der klar aufgezeigten Wege könnte die Karte folglich eine Orientierungshilfe für Handelsleute darstellen. Ein weiterer Anhaltspunkt für eine genauere Zweckbestimmung bietet der Titel: <i>Afbeeldinge van de Maes, van de stadt Rotterdam tot in zee, met de aengelege steden en plaetsen, sanden, drooghten, en coersen, soo als die tegenwoordigh bevaren wert / int licht gebracht door Jacob Quacg.</i></p>
<p><i>Abbildung der Maas, der Stadt Rotterdam bis zum Meer, mit den gebauten Städten und Plätzen, Sanden, Trockenheit und Kursen, so wie sie heute befahren/navigiert werden / ins Licht gebracht durch Jacob Quacg.</i> Nicht nur der Titel, sondern auch die Flussallegorie der Maas und die Abbildung des Neptuns unterstreichen die Wichtigkeit des Wassers in diesem Bild. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich um eine Karte handelt, die zur Navigation von Handelsschiffen diente und den Geschäftsleuten half, sich entlang der Künste mit ihren Städten zurecht zu finden. Denn das Gelände rund um die Küstenlinie ist in einer direkten Aufsicht gegeben, währenddem die Perspektive in der Fern und bei den Dünen auf eine Seitenansicht umschwenkt. Die Aufsicht ermöglicht eine einfache und überschaubare Widergabe der Strassen auf dem flachen Land und in den Städten; die Seitenansicht findet da Verwendung, wo ein Höhenunterschied im Gelände darzustellen ist, so wie bei den Dünen und Städten in der Ferne, die für den Handel vor Ort nur von sekundärer Relevanz waren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schliessen möchte ich an dieser Stelle mit einem Vorschlag für die weitere Entwicklung der Forschung. Spannend wäre in einem nächsten Schritt herauszufinden, in welchem Zusammenhang die Kartographie und die Holländische Landschaftsmalerei im 17. Jahrhundert stehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div>
<hr align="left" size="1" width="33%" />
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref">[1]</a> Daten aus: Allgemeines Künstlerlexikon – Internationale Künstlerdatenbank – Online: Jacob Quack. URL: http://www.degruyter.com/view/AKL/_00135030?rskey=GiE7Mj&amp;result=2&amp;q=&amp;dbq_0=jacob+quack&amp;dbf_0=akl-fulltext&amp;dbt_0=fulltext&amp;o_0=AND (Stand: 9. Januar 2013).</p>
</div>
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref">[2]</a> Vgl.: Buisseret, David: The Map Maker’s Quest. Depicting New World’s in Renaissance Europe. New York 2003, S. 3.</p>
</div>
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref">[3]</a> Vgl.: Buisseret, David: The Map Maker’s Quest. Depicting New World’s in Renaissance Europe. New York 2003, S. 29-31.</p>
</div>
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref">[4]</a> Vgl.: Buisseret, David: The Map Maker’s Quest. Depicting New World’s in Renaissance Europe. New York 2003, S. 35-37.</p>
</div>
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref">[5]</a> Vgl.: Buisseret, David: The Map Maker’s Quest. Depicting New World’s in Renaissance Europe. New York 2003, S. 113-152.</p>
</div>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Daniae Frisiae, Groningae et Orientalis Frisiae (Skandinavien)</title>
		<link>https://paperlandscapes.unibas.ch/?p=129</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Dec 2012 12:36:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[heachr00]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Innovative Kartografie]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturelle Topographien]]></category>
		<category><![CDATA[Portolankarte]]></category>
		<category><![CDATA[Schifffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Karte wurde von Frederik de Wit  nach 1688 gefertigt. Er wurde 1630 in Amsterdam geboren und arbeitete als Graveur und Verleger. Er verstarb 1706 und hinterliess ein breites Spektrum an Kartographischem Material.1 Diese Karte handelt sich um eine westlich ausgerichtete Portolankarte und Schifffahrtskarte. Deshalb ist das abgebildete Land vernachlässigt worden. Darüber hinaus kann man Knotenpunkte zur Navigation, die Kennzeichnung für Norden sowie für Schiffe gefährliche Sandbänke erkennen. Im Allgemeinen sind nur die Breitengrade und keine Längengrade eingezeichnet worden. Die Grenze zwischen Wasser und Land ist fast nicht erkennbar. Im Landteil lassen sich klein eingezeichnete Festungen und teilweise auch Häuser erkennen, wobei sich der Autor mit abstr ahierten Darstellungen begnügt hat.  Möglicherweise handelte es sich hierbei um Handelsplätze oder kriegerische Städte. Des Weiteren lassen sich auf dem Wasser Ankerplätze ausfindig machen. Flüsse sind durch spitz verlaufende, landeinwärts gerichtete Unterbrechungen des Küstenverlaufs. &#160; Im oberen Bereich (westlich) der Karte sind Bilder von Seeschlachten gezeichnet, die vermutlich wichtige Kampfschauplätze darstellen. Weiter findet sich eine andere Zeichnung links unten an der Karte. Dabei handelt es sich um ein Bild über die Trennung zwischen der Götterwelt und der Bevölkerung.Oben erkennt man unter anderem die griechischen Gottheiten Demeter, Hermes und Pan. Getrennt vom Titel der Karte findet [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p align="LEFT">Diese Karte wurde von Frederik de Wit  nach 1688 gefertigt. Er wurde 1630 in Amsterdam geboren und arbeitete als Graveur und Verleger. Er verstarb 1706 und hinterliess ein breites Spektrum an Kartographischem Material.<sup><a href="#sdfootnote1sym" name="sdfootnote1anc">1</a></sup></p>
<p>Diese Karte handelt sich um eine westlich ausgerichtete Portolankarte und Schifffahrtskarte. Deshalb ist das abgebildete Land vernachlässigt worden. Darüber hinaus kann man Knotenpunkte zur Navigation, die Kennzeichnung für Norden sowie für Schiffe gefährliche Sandbänke erkennen. Im Allgemeinen sind nur die Breitengrade und keine Längengrade eingezeichnet worden. Die Grenze zwischen Wasser und Land ist fast nicht erkennbar. Im Landteil lassen sich klein eingezeichnete Festungen und teilweise auch Häuser erkennen, wobei sich der Autor mit abstr</p>
<p><img class="size-medium wp-image-353 alignright" style="border-style: initial; border-color: initial; cursor: default; border-width: 0px;" alt="Daniae Frisiae, Groningae et Orientalis Frisiae." src="http://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2012/12/Screen-shot-2012-12-06-at-1.29.47-PM-300x149.png" width="300" height="149" srcset="https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2012/12/Screen-shot-2012-12-06-at-1.29.47-PM-300x149.png 300w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2012/12/Screen-shot-2012-12-06-at-1.29.47-PM-1024x509.png 1024w, https://paperlandscapes.unibas.ch/wp-content/uploads/2012/12/Screen-shot-2012-12-06-at-1.29.47-PM.png 1061w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />ahierten Darstellungen begnügt hat.  Möglicherweise handelte es sich hierbei um Handelsplätze oder kriegerische Städte. Des Weiteren lassen sich auf dem Wasser Ankerplätze ausfindig machen. Flüsse sind durch spitz verlaufende, landeinwärts gerichtete Unterbrechungen des Küstenverlaufs.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im oberen Bereich (westlich) der Karte sind Bilder von Seeschlachten gezeichnet, die vermutlich wichtige Kampfschauplätze darstellen. Weiter findet sich eine andere Zeichnung links unten an der Karte. Dabei handelt es sich um ein Bild über die Trennung zwischen der Götterwelt und der Bevölkerung.Oben erkennt man unter anderem die griechischen Gottheiten Demeter, Hermes und Pan. Getrennt vom Titel der Karte findet sich im unteren Bereich das Volk. An der unteren rechten Ecke lassen sich die Grössenverhältnisse ablesen. Für deutsche Meilen sind es 15 in einem Grad und für französische Meilen sind es 20 in einem Grad.</p>
<p>Link zur ganzen Karte: http://www.e-rara.ch/bau_1/content/titleinfo/4026881</p>
<p>Beitrag Geschrieben von: Franziska Schnellmann, Anja Hammerich, Christopher Heath</p>
<div>
<p>&nbsp;</p>
<hr align="left" size="1" width="33%" />
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref1">[1]</a> http://www.vintage-maps.com/shop_content.php?language=en&amp;coID=15&amp;manID=54 (Stand: 13.12.2012)</p>
</div>
</div>
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